VfL: Arbeitsgericht verhandelt Antwerpen-Kündigung um 10. März
Nachdem die für den 10. Dezember angesetzte Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Osnabrück zur fristlosen Kündigung von Ex-VfL-Trainer Marco Antwerpen und dessen Assistent Frank Döpper verschoben worden war, steht mit dem 10. März nun der neue Termin fest, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.
VfL hat "umfangreichen Schriftsatz" eingereicht
Ein "umfangreicher Schriftsatz", den der VfL Osnabrück kurzfristig eingereicht hatte, war der Grund, warum die Verhandlung nicht wie geplant am 10. Dezember durchgeführt werden konnte. Nun konnten die Dokumente geprüft und gesichtet werden. Im Verfahren geht es um die Kündigungen, die der VfL nach dem NFV-Pokalfinale gegen BW Lohne ausgesprochen hatte. Antwerpen und Döpper sollen Rehatrainer Tim Schütte bedrängt haben, den damaligen Lohner Spieler Bernd Riesselmann von einem Einsatz im Finale abzuhalten.
Es geht um viel Geld
Sportrechtlich war der Fall bereits bewertet worden: Das DFB-Sportgericht hatte Antwerpen zunächst wegen "versuchter Spielmanipulation" für zwölf Monate gesperrt, Döpper für drei. Das Bundesgericht reduzierte die Strafe später deutlich – Antwerpen erhielt nur drei Monate Sperre wegen "unsportlichen Verhaltens", gegen Döpper wurde das Urteil komplett aufgehoben. Das Arbeitsgericht muss nun die Entscheidung treffen, ob die fristlosen Kündigungen – durch den Klassenerhalt hatte sich die Verträge automatisch bis 2027 verlängert – rechtmäßig waren. Falls nicht, drohen dem VfL hohe Nachzahlungen. Von einer Millionen-Summe ist die Rede.