"Überzeugt, dass wir es mit Jens hinbekommen": Vertrauen in Härtel

Durch die beiden Niederlagen zum Auftakt der Rückrunde gegen Rostock und Ulm ist Erzgebirge Aue wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Trainer Jens Härtel bleibt dennoch weiterhin im Amt und bekommt das Vertrauen ausgesprochen.

Ulm ist bis auf drei Zähler rangerückt

Sie war ein herber Tiefschlag, diese 0:3-Pleite im direkten Duell mit dem SSV Ulm. Nicht nur, dass die Spatzen dadurch bis auf drei Punkte an Aue herangerückt sind – bei einem Sieg der Veilchen hätten neun Punkte zwischen beiden Klubs gelegen -, der FCE ist dadurch auch wieder unter den Strich gerutscht. Wenngleich der Rückstand zum rettenden Ufer nur einen Punkt beträgt. Auch bei Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat war die Enttäuschung über die deutliche Niederlage groß, wie er bei "Tag24" sagt.

"Du gehst mit der Hoffnung in das Stadion, gegen einen direkten Konkurrenten das Sechs-Punkte-Spiel zu gewinnen. Da bleibt dann auch nicht hängen, dass du in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel machst, aber eben nicht das Tor erzielst, sondern wie man in der zweiten Halbzeit auseinanderbricht. Da sind wir alle enttäuscht gewesen – auch ich."

Gegen Havelse muss ein Sieg her

Dass die Fans anschließend in Form eines Pfeifkonzerts ihren Unmut äußern, sei "legitim", so Tarnat. In den Kanon, wonach Jens Härtel nicht mehr der richtige Trainer sei, stimmt der 56-Jährige allerdings nicht mit ein: "Es ist immer einfach, irgendeinen Kopf zu fordern. Die meisten Leute sehen doch gar nicht, wie intern gearbeitet wird und wie akribisch das Trainerteam ist." Für manche Sachen könne kein Trainer was. "Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass wir es mit Jens hinbekommen. Wir werden mit unserem Trainer in das Havelse-Spiel gehen."

Auch der Vorstand hatte dem 56-Jährigen vor Weihnachten mehrfach das Vertrauen ausgesprochen. Doch klar ist: Ohne die nötigen Ergebnisse wird dieses nicht ewig gelten. Schon am Freitagabend, wenn mit dem TSV Havelse ein weiterer direkter Konkurrent wartet, muss unbedingt ein Sieg her. Ansonsten – dann würde Aue bei nur einem Sieg aus den letzten neun Partien stehen – könnte die Trainerdiskussion Fahrt aufnehmen.

   

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