Trotz Negativserie: Koschinat bei RWE weiter fest im Sattel
Erstmals unter Uwe Koschinat hat Rot-Weiss Essen zwei Spiele in Folge verloren. Sorgen um seinen Job muss sich der 54-Jährige aber offenbar nicht machen.
Elf Gegentore in den letzten vier Spielen
Nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen, zweimal in Folge verloren und in der Tabelle auf den siebten Platz abgerutscht: Der Trend bei Rot-Weiss Essen zeigt derzeit nach unten. Zwar beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz vor den Sonntagsspielen weiterhin nur drei Punkte. Doch um diesen zu erreichen, müssen die Essener derzeit an vier Teams vorbei. Und sollte Duisburg am Sonntagnachmittag gegen Havelse gewinnen, würde der Rückstand zu Rang 3 auf sechs Zähler anwachsen.
Sorgen bereitet derzeit vor allem die hohe Anzahl an Gegentoren. Allein in den letzten vier Spielen schlug es elfmal ein. Dabei galt die defensive Stabilität einst als Markenzeichen von RWE und Koschinat. Während einige Fans bereits den Rauswurf des 54-Jährigen fordern, genießt er bei der Vereinsführung offenbar weiterhin Vertrauen.
Auch gegen Mannheim auf der Bank
Wie die "WAZ" berichtet, müsse Koschinat daher nicht befürchten, vor dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim (Mittwoch, 19 Uhr) von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Auch weil RWE in Rostock Moral bewiesen und einen 0:2-Rückstand zwischenzeitlich aufgeholt hatte. Dennoch soll hinter den Kulissen die Unzufriedenheit über die Auftritte in den letzten Wochen wachsen.
Zumal auch eine Systemumstellung sowie mehrere personelle Wechsel nicht den erhofften Umschwung brachten und die Defensive zuletzt große Schwächen offenbarte. Diesbezüglich hatte Koschinat am Samstag Alarm geschlagen. Im Duell mit dem Waldhof muss nun unbedingt ein Sieg her. Bei einer erneuten Niederlage dürfte die Stimmung an der Hafenstraße endgültig kippen, auch für Koschinat könnte es dann eng werden.