Trainer der bisherigen Saison: Andreas Bergmann vom F.C. Hansa

Mit dem 22. Spieltag startete am Wochenende das Pflichtspiel-Jahr 2014. Doch bevor es nun langsam in die spannende Phase der Saison geht, konnten die Leser von liga3-online.de für den Trainer der bisherigen Saison, gemessen an der Mannschaftsleistung der ersten 21 Spieltag, abstimmen. Sei es ein Aufsteiger, der zum Durchmarsch ansetzt, oder ein Team, das in der vergangenen Saison sportlich bereits abgestiegen war – das Feld der Kandidaten war bereit gefächert. Am Ende einer spannenden Wahl setzte sich Hansa-Coach Andreas Bergmann mit 51 Prozent der Stimmen durch. Stand der Trainer nach 13 Spieltagen kurz vor dem Aus, schien er die richtigen Worte an seine Spieler gerichtet zu haben. Sechs Siegen und zwei Unentschieden später scheint die Welt an der Ostsee wieder in Ordnung zu sein. Der bundesligaerfahrene Coach trat im Sommer die Nachfolge von Marc Fascher an und hatte die Aufgabe, eine im Sommer neu zusammengestellte Mannschaft zu formen. Nach einem sportlichen Tief scheinen auch die taktischen Änderungen des 54-Jährigen zu fruchten und die “Kogge” sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen und einer Zitterpartie wie in der vergangenen Saison aus dem Weg gehen zu können.

Zorniger auf Rang zwei – Schuster wird dritter

Auf den zweiten Platz habt ihr Alexander Zorniger vom Aufsteiger RB Leipzig gewählt (25 Prozent). Der 46-Jährige übernahm die RasenBallsportler im Sommer 2012 und führte sie nach zuvor zwei gescheiterten Anläufen in die Dritte Liga. Nun scheint sogar der direkte Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus möglich. Mit 40 Punkten kann man die Verfolger Darmstadt und Rostock bisher auf Distanz halten. Mit aktuell fünf Niederlagen und zwölf Siegen stellt man den zweitbesten Wert nach Heidenheim und wäre in anderen Spielzeiten sogar Tabellenführer gewesen. Dritter wurde mit 13 Prozent der Stimmen Dirk Schuster vom SV Darmstadt 98. Letztes Jahr sportlich abgestiegen profitierten die “Lilien” vom Lizenzentzug des Rivalen Kickers Offenbach. Eine schwierige Saison stand bevor, da im Sommer viele neue Gesichter begrüßt wurden. Doch Dirk Schuster, der die Hessen bereits im Dezember 2012 übernahm, formte schnell eine Einheit, die auf dem Platz phasenweise zu begeistern wusste. Das Saisonziel “Klassenerhalt” scheint bei aktuell elf Punkten Vorsprung auf Rang 18 schnell erreichbar zu sein. Als Tabellendritter mit 35 Punkten erhofft sich der ein oder andere sicherlich auch etwas mehr. Mit nur 18 Gegentoren aus 21 Spielen (zweitbester Wert der Liga) stellt die Defensive eine gute Grundlage. Auch Dominik Stroh-Engel, seines Zeichens bester Torschütze der Liga, wurde bei anderen Vereinen nicht glücklich, blüht unter dem 46-Jährigen jedoch auf.

Kogler und Schmidt formten ein starkes Kollektiv

Dahinter folgen Walter Kogler von Rot-Weiß Erfurt (7 Prozent) und Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim ( 3 Prozent).  Im Sommer wurde Kogler als neuer Trainer der Thüringer vorgestellt und hatte allerlei Arbeit vor sich. Fast die ganze Stammmannschaft, die im Vorjahr erst zwei Spieltage vor Schluss dem Abstieg entkommen war, wurde ausgetauscht. Der 46-jährige ehemalige österreichische Bundesligaspieler hatte nun die Pflicht, die 15 – teils sehr jungen – Sommerzugänge zu integrieren und eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen. Gesagt, getan! Insgesamt sechs Mal beendeten die Rot-Weißen einen Spieltag als Tabellendritter und stehen mit drei Punkte Rückstand auf Darmstadt auf dem fünften Platz. Zwei Spieler avancierten unter Kogler sogar zu deutschen U-Nationalspielern. Mit 33 Treffern stellen die Blumenstädter den viertbesten Angriff der Liga. Frank Schmidt konnte die Winterpause sicherlich genießen. Seine Mannschaft vom 1. FC Heidenheim liegt nach 21 Partien mit zwölf Punkten Vorsprung vor Relegationsplatz drei auf dem ersten Platz der Tabelle. Nachdem der Sprung auf den Relegationsplatz für die 2. Bundesliga in den vergangenen beiden Jahren jeweils nur um einen Punkt verfehlt wurde, scheint es dieses Jahr sogar mit dem direkten Aufstieg zu klappen. Seit der Saison 2007/2008 trainiert der 40-jährige Schmidt nun die Ostwürttemberger und führte sie von der Oberliga über die Regionalliga in die dritthöchste Spielklasse. Dabei gelangen ihm in zwei Jahren zwei Aufstiege. Die Etablierung in der Liga gelang auch dank eines Kaders, der nur punktuell verstärkt wird, schnell. Mit 47 Zählern (14 Siege, zwei Niederlagen) ist der FCH der zweitbeste Tabellenführer in der Geschichte der Dritten Liga.

Hachinger Trainerduo überrascht erneut

Nicht fehlen darf auch das Unterhachinger Trainerduo Claus Schromm Manuel Baum (1 Prozent).  Mit dem niedrigsten Etat der Liga verpflichteten die Bayern im Sommer, abgesehen von Mario Erb (Aachen) nur Spieler aus unteren Ligen. Dennoch schaffte es das Trainergespann, das mittlerweile aufgelöst wurde – Baum ist nun alleiniger Trainer, Schromm ist als Sportdirektor tätig, eine Mannschaft gespickt mit Talenten zu formen, welche den 16. Spieltag als Tabellendritter beendete. Nach einem Tief liegen die Hachinger aktuelle auf Rang zehn und haben vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

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FOTO: Sebastian Ahrens / rostock-fotos.de 

   
  • RWEPETER

    Sowie einer der Sprotten dabei ist braucht man garnicht abstimmen. Bei den hohen Arbeitslosenzahlen in Meckvorpomm haben die nichts anderes zu tun als Ihre Stimmen einzutippen.

  • Humbug

    Hört doch endlich auf mit diesen dämlichen Umfragen. Es entscheidet doch eh die größte Fanbase für den eigenen Spieler/Trainer und nicht für den tatsächlich besten. Absolut sinnfrei das Ganze.

  • dude

    Lachhaft!

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