Topspiel zwischen Duisburg und 1860: Was für wen spricht

In der Schauinsland-Reisen-Arena kommt es am Sonntagnachmittag zum Topspiel zwischen dem MSV Duisburg (5.) und dem TSV 1860 München (7.). Im Vorfeld analysiert liga3-online.de, was für wen spricht.

Heimbilanz: 34 Punkte aus 14 Spielen: Der MSV Duisburg ist das heimstärkste Team der Liga – und als einzige Mannschaft zudem noch ungeschlagen im eigenen Stadion. Zehn Partien konnte der Aufsteiger gewinnen, zudem gab es vier Unentschieden. Zuletzt setzten sich die Zebras in einem spektakulären Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken mit 4:2 durch. Die Löwen wiederum belegen in der Auswärtstabelle nur Platz 8 und mussten sich bereits sechsmal auf gegnerischem Platz geschlagen geben.

Fan-Support: Nicht nur, dass am Sonntag über 20.000 Zuschauer im Stadion erwartet werden, auch abseits des Rasens haben sich die Fans eine besondere Aktion einfallen lassen. Bereits ab 14 Uhr wollen sich die Anhänger auf dem Stadion-Vorplatz versammeln, um der Mannschaft, die gegen 15 Uhr eintreffen wird, einen gebührenden Empfang aus einem Meer von Fahnen und Schals zu bereiten. "Der Zebratwist erklingt. Kollektives Ausrasten. Ihr gebt der Mannschaft in diesen extatischen Momenten eine ungeheure Energie mit", heißt es in einem entsprechenden Aufruf.

Anzahl der Torschützen: Neben der Tatsache, dass der MSV mit 50 Toren die etwas bessere Offensive stellt als der TSV (42 Treffer) kommt noch hinzu, dass bei den Zebras bereits 17 unterschiedliche Spieler getroffen haben – Liga-Spitze zusammen mit Rot-Weiss Essen. Selbst die beiden Außenverteidiger Can Coskun und Joshua Bitter kommen auf jeweils vier Tore. Bei den Löwen waren dagegen erst 14 Spieler erfolgreich, was im Liga-Vergleich nur ein Mittelfeld-Platz bedeutet.

 

Form: Mit 16 Punkten aus den vergangenen sechs Partien sind die Löwen zusammen mit dem VfL Osnabrück das formstärkste Team der letzten Wochen. Zwischenzeitlich konnte die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski fünfmal in Folge gewinnen, ehe die Partie gegen Wehen Wiesbaden am letzten Samstag 0:0 endete. Gerade mal zwei Gegentore musste 1860 im genannten Zeitraum hinnehmen, während der MSV allein in Rostock fünf Treffer kassiert hat und im Vergleich der letzten sechs Spiele nur auf Platz 12 steht.

Bilanz: Gemäß den Daten von "transfermarkt.de" standen sich beide Klubs bislang schon 61 Mal gegenüber – mit klaren Vorteilen zugunsten der Löwen, die 31 Spiele für sich entscheiden konnten. Allein sechs der letzten sieben Duelle gingen an die Münchner, darunter auch das Hinspiel (3:1). Der letzte Sieg des MSV Duisburg, der sich im Februar 2022 mit 0:6 im eigenen Stadion von den Löwen vorführen ließ, liegt bereits vier Jahre zurück.

Erfahrung: 2.521 Mal! So oft standen die 33 Akteure des TSV 1860 München bislang in der 3. Liga auf dem Platz. Nur der 1. FC Saarbrücken verfügt angesichts von 2.710 Drittliga-Einsätzen über noch mehr Erfahrung. Allein elf Spieler können auf jeweils über 100 Partien in der 3. Liga zurückblicken, darunter Thore Jacobsen (245) und Maximilian Wolfram (229). Der MSV kommt dagegen nur auf 1.767 Drittliga-Partien, was im Liga-Vergleich lediglich Platz 10 bedeutet.

   

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