Sorge vor Randale: Erzgebirgskreis erlässt Allgemeinverfügung
Für das Ostderby zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus (Sonntag, 16:30 Uhr), das als Hochrisikospiel eingestuft wurde, hat das Landratsamt des Erzgebirgskreises eine "Allgemeinverfügung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung" erlassen.
Zahlreiche Gegenstände verboten
Diese gilt in einem Zeitraum zwischen 9 und 19 Uhr – und das nicht nur für den unmittelbaren Bereich um das Stadion, sondern auch im Umfeld. Die Allgemeinverfügung verbietet das Mitführen von Gegenstände wie Fahnenstangen, Baseballschläger, Messern und Scheren. Es sei "hinreichend wahrscheinlich", dass die verbotenen Gegenstände als Wurfgeschosse oder Waffen verwendet werden könnten. Auch Schutzwesten, Protektoren und Panzerungen, Sturmhauben sowie Einweg- und Mehrwegoveralls sind verboten.
Durch die Allgemeinverfügung soll verhindert werden, dass es wie beim letzten Duell beider Klubs in Aue im Oktober 2024 zu Vorfällen im Stadion kommt. Damals war aus dem Gästebereich ein Bengalo in einen angrenzenden Heimblock geworfen worden. Insgesamt verzeichnete die Polizei rund um die Partie 15 Straftaten. Am Sonntag werden rund 11.000 Zuschauer erwartet, darunter 1.800 Anhänger aus Cottbus.