"Solange wir das nicht schaffen … ": Kauczinski rechnet noch nicht

Sowohl Trainer Markus Kauczinski als auch Präsident Gernot Mang hatten den Aufstieg des TSV 1860 München nach der 1:2-Niederlage beim VfB Stuttgart II erstmal abgeschrieben, nach dem Kantersieg gegen Havelse schielt manch einer nun aber doch wieder nach oben. Kauczinski allerdings nicht.

"In die Verfassung kommen, Spiele zu gewinnen"

Auf neun Punkte war der Rückstand zum Relegationsplatz nach der Pleite beim VfB II angewachsen, nun fehlen "nur" noch sieben Zähler. Bis zu Platz zwei sind es acht Punkte. Mit einer Siegesserie könnte in der Tat noch etwas in Richtung Aufstieg gehen. Doch genau das ist das Problem, denn eine solche Serie gelang den Löwen zuletzt im Dezember gegen Saarbrücken (2:0), Ulm (1:0), Schweinfurt (3:1) und Ingolstadt (2:1).

Daher macht Trainer Markus Kauczinski im "Kicker" deutlich: "Wir müssen in die Verfassung kommen, Spiele zu gewinnen. Solange wir das nicht konstant schaffen, brauchen wir über den Aufstieg nicht zu reden." Am Samstag steht nun das Verfolgerduell gegen den F.C. Hansa Rostock an. Mit einem Sieg würden die Löwen bis auf einen Zähler an die Kogge heranrücken und womöglich auch den Rückstand auf die Spitzenplätze weiter verkürzen.

29 Punkte aus 14 Spielen?

Blickt man auf die bisherigen 17 Drittliga-Spielzeiten zurück, waren im Schnitt 65 Zähler nötig, um am Ende in die Relegationsspiele einzuziehen. Entsprechend müssten die Löwen aus den verbleibenden 14 Partien nun 29 Punkte holen. Also zum Beispiel neun Siege und zwei Unentschieden. Kein unmögliches Unterfangen, allerdings dürfte 1860 dann nur noch drei Partien verlieren.

Sollte das Spiel gegen Rostock dazugehören, könnte der Rückstand zu den Spitzenplätzen wieder anwachsen. Dann müsste 1860 den Aufstieg vorerst wieder abschreiben. „Allerdings stehen im Endspurt noch direkte Duelle gegen Wiesbaden, Duisburg, Cottbus und Verl an.

   

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