"Sogar eine gute Situation": Krebs erklärt Wechsel zum FCS
Nach seiner Verpflichtung als Co-Trainer beim 1. FC Saarbrücken hat Gaëtan Krebs nun Einblicke in seinen Wechsel gegeben.
Zusammenarbeit mit Giannikis im dritten Anlauf
Beim 1:1 gegen Jahn Regensburg saß Krebs am Samstag erstmals auf der Bank im Ludwigspark, nachdem er die Mannschaft zuvor beim 2:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden noch von der Tribüne aus beobachtet hatte. Kurz darauf nahm er seine Arbeit beim FCS offiziell auf. Die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Argirios Giannikis kam dabei erst im dritten Anlauf zustande.
"Wir kennen uns fast 17 Jahre", berichtet Krebs in der "Saarbrücker Zeitung" und betont: "Der Kontakt ist nie abgerissen.“ Frühere Anfragen – etwa von 1860 München – hatte er noch abgelehnt, um sich weiterzuentwickeln, nun habe der Zeitpunkt gepasst: "Diesmal konnte ich ihm tatsächlich zusagen."
"Man kann es nur besser machen"
Zuletzt war der frühere Profi, der unter anderem für den Karlsruher SC und die SV Elversberg spielte, im Nachwuchsbereich von Racing Straßburg tätig. Dort sammelte er über mehrere Jahre Trainererfahrung. "Sechs schöne Jahre, die wichtig für mich waren", sagt Krebs über diese Zeit.
Die sportliche Lage in Saarbrücken habe ihn nicht abgeschreckt. "Es ist sogar eine gute Situation, weil man es eigentlich nur besser machen kann", erklärt der 40-Jährige mit Blick auf den Abstiegskampf. Er kenne die Spielidee von Giannikis und ist überzeugt, dass dieser "fachlich alles im Griff hat". Selbst wolle er unter anderem "meinen Blick für taktische Elemente" einbringen. Die Zielsetzung klar formuliert: "Erst mal der Ligaverbleib – das ist das einzige Ziel."