Rückkehr nach vier Jahren: Gernlein wird neuer Schweinfurt-Coach

Der 1. FC Schweinfurt hat nach dem Abstieg die ersten personellen Entscheidungen für die kommende Saison getroffen. Jan Gernlein übernimmt zur neuen Spielzeit den Posten des Cheftrainers, zudem wird Jürgen Hein den Verein vorerst bei der Kaderplanung unterstützen.

Einst bereits Co-Trainer in Schweinfurt

Für Gernlein ist es eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Der 33-Jährige war bereits im Nachwuchsbereich sowie in der Saison 2018/19 als Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft für die Schnüdel tätig. In der Saison 2021/22 betreute er die erste Mannschaft zudem interimsweise als Cheftrainer. Zuletzt arbeitete der Inhaber der A-Lizenz beim FC Eintracht Bamberg, den er 2023 in die Regionalliga führte und dort zum Klassenerhalt begleitete. Beim FC05 wird der 33-Jährige die Nachfolge von Jermaine Jones antreten, der erst im Februar vorgestellt worden war, den Klub nach dem Abstieg aber wieder verlässt.

"Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein und in dieses besondere Umfeld zurückzukehren", sagt Gernlein. In den vergangenen Jahren habe sich beim Verein "viel entwickelt". Nun liege der Fokus zunächst auf der Zusammenstellung des Kaders. "Wir wissen, dass wir hier nun gefragt sind, die Spieler abzuholen und zeitnah gute Entscheidungen zu treffen, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen." Der Verein verweist bei der Verpflichtung unter anderem auf Gernleins Kenntnisse der Region und der Liga. Zudem soll die Verzahnung zwischen Nachwuchs- und Herrenbereich künftig wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

Hein wird vorerst Kaderplaner

Unterstützung erhält der neue Cheftrainer dabei von Jürgen Hein, der als Kaderplaner fungieren wird. Der 51-Jährige stammt aus der Region und spielte bereits in seiner Jugend für Schweinfurt. Später lief er auch in der Zweitliga-Zeit der Unterfranken für den Verein auf und sammelte zudem Erfahrungen bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München II. Anschließend war Hein unter anderem als Spielertrainer und sportlicher Leiter tätig. In den kommenden Wochen soll Hein insbesondere bei Spielergesprächen und der Kaderplanung mitwirken. Auch seine Erfahrung in der Talentförderung soll dabei eingebracht werden. Ob daraus ein langfristiges Engagement entsteht, ist bislang offen.

Dominik Groß aus dem Vorstand spricht von einer Mischung aus "frischen Impulsen" und "regionaler Kompetenz". Gernlein kenne "die Liga, den Verein und das Umfeld bestens", während Hein den eingeschlagenen Weg "mit seinem Erfahrungsschatz" ergänze. "Gemeinsam werden nun die nächsten wichtigen Schritte eingeleitet, um mit klaren Budgetvorgaben die Basis für eine ambitionierte Mannschaft der kommenden Saison zu schaffen." Mit der Besetzung der sportlichen Leitung ist beim 1. FC Schweinfurt 05 damit der erste größere Schritt nach dem Abstieg eingeleitet. Parallel dazu laufen die Planungen für den neuen Kader bereits auf Hochtouren.

   

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