Rassismus-Vorfall im Sonderzug: Tatverdächtiger stellt sich

Nachdem es im Sonderzug der Fans des VfL Osnabrück auf dem Weg nach Saarbrücken am vergangenen Samstag zu einem Rassismus-Vorfall gekommen war, hat sich der Tatverdächtige nun der Polizei gestellt. 

Beleidigung und Volksverhetzung

Wie der NDR unter Berufung auf die Bundespolizei berichtet, habe ein 32-Jähriger die Tat zugegeben. Der Mann muss sich nun wegen Beleidigung und Volksverhetzung verantworten. Konkret hatte er während der Fahrt drei aus Somalia stammenden Männer, die im Zug als Reinigungskräften eingesetzt waren, mit abwertenden Gesten sowie Affenlauten diskriminiert und soll gefragt haben, ob sie Bananen haben wollen.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen Einzeltäter, andere mitreisende Fans sollen sich unauffällig verhalten haben. Auch der VfL Osnabrück hatte Stellung bezogen. Der Klub erklärte, sich gemeinsam mit der organisierten Fanszene klar gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung zu positionieren und an der Seite der Betroffenen zu stehen. Derartige Verhaltensweisen würden weder an der Bremer Brücke noch in Gästeblöcken oder Sonderzügen der Fanszene geduldet.

   

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