Pyro und Becherwürfe: Geldstrafen für Essen und Hansa
Das DFB-Sportgericht hat Rot-Weiss Essen sowie den F.C. Hansa Rostock für Fehlverhalten der Fans jeweils mit einer Geldstrafe belegt.
RWE muss 23.100 Euro zahlen
Während die Kogge 1.200 Euro zahlen muss, weil Fans beim Heimspiel gegen Alemannia Aachen in der Nachspielzeit – unmittelbar im Anschluss an den Gegentreffer zum 2:2 – vier Plastikbecher in Richtung der jubelnden Aachener Spieler geworfen hatten, sind die Essener mit 23.100 Euro belegt worden. Damit ahndete das Sportgericht das Zünden von insgesamt 66 pyrotechnischen Gegenständen bei der Partie in Ulm am 20. Dezember. Der große Pyro-Einsatz während der Partie hatte im Nachgang für Kritik gesorgt.
Beide Klubs können bis zu einem Drittel der Geldstrafe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. In der Strafentabelle belegt Hansa mit einer Gesamtsumme von 138.555 Euro in dieser Saison weiterhin den ersten Platz, während RWE mit 105.350 Euro auf dem zweiten Rang steht.