Preußen-Geschäftsführer Sass kündigt Abschied für 2027 an

Der SC Preußen Münster muss sich im Sommer 2027 einen neuen Geschäftsführer suchen. Markus Sass wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den Verein nach dann dreieinhalb Jahren verlassen. Nach Angaben des Vereins hatte der 56-Jährige die Gremien bereits im März über seine Entscheidung informiert, um die Nachfolgeregelung frühzeitig einzuleiten.

"Optimaler Zeitpunkt gekommen"

Sass war Anfang 2024 als Geschäftsführer für Finanzen, Stadion und Organisation an die Hammer Straße gekommen. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehörten die Begleitung des Stadionumbaus, die weitere Konsolidierung der Finanzen sowie die Professionalisierung der Vereinsstrukturen. Seinen Abschied begründete er damit, dass diese Projekte bis zum Sommer 2027 weitgehend abgeschlossen sein werden. Dann sehe er den "optimalen Zeitpunkt gekommen, geordnet die Verantwortung zu übergeben und mich neuen beruflichen Zielen und Projekten zu widmen".

Mit der Neubesetzung will der SCP zugleich die Geschäftsführung neu ausrichten. Da der Stadionumbau voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein wird, soll der Schwerpunkt künftig stärker auf Personalentwicklung und der weiteren Professionalisierung der Vereinsstrukturen liegen. Den Übergang will Sass eng begleiten und dem Verein auch über sein Vertragsende hinaus als Ansprechpartner für Infrastrukturfragen verbunden bleiben.

Suche nach Nachfolger läuft

Aufsichtsratsvorsitzender Frank Westermann würdigt die Arbeit des scheidenden Geschäftsführers. "Markus hat in einer für den Club sehr wichtigen Phase große Verantwortung übernommen." Zudem bescheinigte er Sass große Verdienste bei der wirtschaftlichen und organisatorischen Weiterentwicklung des Vereins sowie der Begleitung des Stadionumbaus. Nach Angaben des Verein läuft die Suche nach einem Nachfolger bereits.

"Mit Blick auf die nächste Entwicklungsphase unseres SC Preußen ist es jetzt folgerichtig, das Aufgabenprofil für Markus Nachfolge weiterzuentwickeln", sagt Christian Pander, Vorsitzender des Beirats. "Dass Markus diesen Übergang weiter begleitet und dem Club auch danach verbunden bleibt, ist für uns ein starkes Zeichen von Kontinuität und gegenseitiger Wertschätzung."

   

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