Polizei meldet mehrere Vorfälle bei Aachen gegen Düsseldorf

Rund um das Spiel zwischen Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf am Samstag hat die Polizei mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten registriert. 

Angriff auf Polizeibeamte

Bereits vor dem Anpfiff kam es im Rahmen eines nicht angemeldeten Fanmarschs der Aachener Anhänger zu Zwischenfällen, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Fans nutzten zeitweise die gesamte Fahrbahn auf dem Weg zum Stadion. Nachdem Aufforderungen der Polizei, auf den Gehweg auszuweichen, nur kurzzeitig befolgt worden seien, wurde der Marsch nach einem Amtshilfeersuchen der Stadt Aachen gestoppt und anschließend von den Einsatzkräften begleitet.

Während des Fanmarschs sei es zudem zu einem Angriff auf Polizeikräfte gekommen. Ein Beamter wurde laut Polizei gegen den Kopf geschlagen, blieb dank seines Helms jedoch unverletzt. Zudem sei mindestens eine Flasche gezielt in Richtung der Einsatzkräfte geworfen worden. Ein weiterer Polizist wurde den Angaben zufolge aus der Menge heraus bespuckt. Mehrere Tatverdächtige konnten nach Polizeiangaben identifiziert werden.

Sechs Verfahren eingeleitet

Auch während der Partie beschäftigten verschiedene Vorfälle die Einsatzkräfte. Auf beiden Seiten wurde wiederholt Pyrotechnik gezündet. Die Polizei leitete insgesamt sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Abbrennens von Pyrotechnik ein.

Darüber hinaus wurden sieben Strafanzeigen aufgenommen. Diese betreffen unter anderem Beleidigung, sexuelle Belästigung, Raub, Körperverletzung sowie zwei Fälle von gefährlicher Körperverletzung, darunter ein Fall zum Nachteil eines Polizeibeamten. In einem Fall sei die Identifizierung eines Tatverdächtigen aufgrund einer Vermummung nicht möglich gewesen. Die Ermittlungen dauern an. Insgesamt waren 30.083 Zuschauer im Stadion, darunter 5.500 Fortuna-Fans.

   

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