"Natürlich sehr enttäuscht": Ingolstadt rutscht immer weiter ab

Der FC Ingolstadt war mit fünf Punkten aus drei Spielen eigentlich ordentlich in die neue Spielzeit gekommen. In den letzten Spielen geht der Trend aber wieder nach unten, und dementsprechend niedergeschlagen zeigte sich auch Sabrina Wittmann nach dem 0:3 bei Viktoria Köln.

"Richtige scheiß Sachen passiert"

Drei Niederlagen gab es in den letzten vier Begegnungen. "Es sind richtige scheiß Sachen passiert", ärgerte sich die Trainerin nach dem Spiel bei "MagentaSport". Aber auch bei dem 2:0-Sieg vorher in Großaspach habe man bereits "einfach nicht gut gespielt". Ärgerlich sei natürlich auch die "frühe Rote Karte" gegen Aachen gewesen, wo man nahezu das komplette Spiel in Unterzahl spielte und 0:3 verlor. Nach dem 1:0-Erfolg in Saarbrücken gab es nun also wieder das zweite Spiel ohne Punkte nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim II. "Es ist ein auf und ab gewesen, wir sind natürlich sehr enttäuscht", so Witmann.

Der FCI ist dadurch auf den zwölften Platz abgerutscht. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt vor den Sonntagsspielen nur noch zwei Punkt. Nach der langen Länderspielpause steht ein ganz wichtiges Spiel vor der Tür, wenn es gegen den Vorletzten aus Wiesbaden im heimischen Stadion geht. Dabei war die Übungsleiterin mit der Leistung besonders mit der Leistung in der ersten Halbzeit zufrieden. Man habe "richtig gut die Balance gefunden" zwischen dem tiefen Verteidigen und dem eigenen Offensivspiel.

Ärger über Chancenverwertung

Die Chancen hatte sich ihre Mannschaft eigentlich auch erspielt, die Kaltschnäuzigkeit ließ diese aber vermissen. "In den ersten fünf Minuten hatten wir ein richtiges Brett im direkten Duell mit dem Torwart", stellte Wittmann zum Beispiel fest. Nishan Velupillay scheiterte aber mit seinem Schuss nach zwei Minuten.  "Wir hatten die ein oder anderen Chancen", so die Cheftrainerin weiter. Der wichtige Treffer wollte allerdings nicht fallen.

Stattdessen stand am Ende ein klares 0:3 auf der Anzeigetafel. "Das es am Ende deutlich wird ist klar, weil wir etwas aufmachen. Da sind wir auch in das Risiko gegangen", wollte die 35-Jährige ihrer Mannschaft auch überhaupt keinen Vorwurf machen für die beiden späten Gegentore. Die Lücken in der zweiten Halbzeit waren allerdings teilweise schon sehr groß bei den Ingolstädtern. Nach dem Spiel im Landespokal beim TSV Landsberg am kommenden Mittwoch aus der Regionalliga Bayern, muss daran in der Länderspielpause definitiv gearbeitet werden. Ansonsten drohen die Schanzer noch weiter abrutschen in der Tabelle.

   

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