Nach roter Karte: Mannheims Boyd für zwei Spiele gesperrt

Mannheims Terrence Boyd ist vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt worden, nachdem der Stürmer am Mittwochabend beim Auswärtsspiel in Essen die rote Karte gesehen hatte.

Rafati: Rot war eine Fehlentscheidung

65 Minuten waren an der Hafenstraße gespielt, als Boyd mit hohem Bein in einen Zweikampf mit Essens Jannik Hofmann ging. Schiedsrichter Lennart Kernchen wertete die Aktion als grobes Foulspiel und zeigte Boyd glatt Rot, was in den Augen von liga3-online.de-Experte Babak Rafati jedoch eine Fehlentscheidung war:

"Nach einem langen Ball in den Strafraum streckt Boyd das Bein in Richtung des Kopfes von Hofmann hoch, um den Ball herunter zu pflücken. Er erkennt dann aber, dass er seinen Gegenspieler treffen könnte. Daher zieht er das Bein wieder zurück und streift seinen Gegenspieler wenn überhaupt nur leicht, aber nicht am Kopf. Das ist natürlich ein Foulspiel, allerdings gibt es kein Trefferbild, das eine rote Karte rechtfertigen würde. Das ist lediglich ein rücksichtsloses Spiel, bei dem eine gelbe Karte vorgeschrieben wäre."

Gegen Havelse und Osnabrück nicht dabei

Durch die Sperre von zwei Partien verpasst der US-Amerikaner nun das Heimspiel gegen den TSV Havelse am Sonntag und das Auswärtsspiel beim VfLOsnabrück nächste Woche. Erst wenn am 21. März das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue ansteht, darf der Stürmer wieder mitmischen. In der laufenden Serie kam Boyd bislang 21 Mal zum Einsatz und erzielte neun Tore. Im Sommer wird er seine Karriere beenden.

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button