Nach roter Karte: DFB sperrt Schweinfurts Celebi für drei Spiele

Das DFB-Sportgericht hat Ekin Celebi vom 1. FC Schweinfurt für drei Spiele gesperrt, nachdem der Verteidiger am Samstag bei der Partie gegen Hansa Rostock die rote Karte gesehen hatte.

Rafati: Rot war eine Fehlentscheidung

84 Minuten waren gespielt, als Celebi zu einer Grätsche gegen Rostocks Florian Carstens ansetzte und ihn auch traf. Schiedsrichter Sebastian Hilsberg wertete die Aktion als rohes Spiel und zeigte dem 25-Jährigen die rote Karte, was in den Augen von liga3-online.de-Experte Babak Rafati jedoch eine Fehlentscheidung war:

"Carstens legt sich den Ball vor, dabei kommt Celebi angegrätscht und tritt seinen Gegenspieler mit dem Stollen auf den Fuß. Dadurch, dass der Treffer nicht oberhalb des Knöchels geschieht und keine hohe Intensität vorliegt, handelt es sich nicht um eine brutale Spielweise, sondern um einen rücksichtslosen Einsatz, sodass eine gelbe Karte die richtige Entscheidung gewesen wäre. Eine Fehlentscheidung, für dieses Foulspiel die rote Karte zu zeigen."

Zweite Rot-Sperre der Saison

Durch die Sperre von drei Partien verpasst Celebi nun die Spiele gegen Mannheim, 1860 und Havelse. Erst am letzten Spieltag im Duell gegen Aue darf der Abwehrspieler wieder mitwirken. Für die Leihgabe von Rot-Weiss Essen ist es bereits die zweite Rot-Sperre der laufenden Saison, nachdem er direkt bei seinem Debüt im September wegen Schiedsrichter-Beleidigung vom Platz geflogen war und anschließend ebenfalls dreimal zuschauen musste. Insgesamt stand der Abwehrspieler bislang 19 Mal für die Unterfranken auf dem Platz.

   

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