Nach Rot wegen Beleidigung: DFB sperrt Hoffmann für zwei Spiele
Weil er Ulms Streli Mamba beleidigt haben soll, ist Mannheims Niklas Hoffmann vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt worden.
"War ein bisschen dumm von ihm"
86 Minuten waren am Freitagabend im Carl-Benz-Stadion gespielt, als sich Hoffmann und Mamba bei einem langen Ball der Ulmer kurz vor dem Strafraum der Buwe gegenseitig bearbeiteten und dann zu Fall gingen. Eigentlich war die Szene damit geklärt, doch plötzlich sah Hoffmann die rote Karte und konnte es kaum fassen. Minutenlang versuchte er Schiedsrichter Tom Bauer umzustimmen und redete auch auf andere Ulmer Spieler ein, doch der Unparteiische blieb bei seiner Entscheidung. Was war passiert?
Bei "MagentaSport" sprach Mamba davon, beleidigt worden zu sein. Welche Worte gefallen sind, darüber wollte der Stürmer nicht sprechen. "Aber es war ein bisschen dumm von ihm, dass er etwas gesagt hat. Der Schiedsrichter stand daneben, hat es klar gehört und dementsprechend die rote Karte gezogen", so Mamba. Um eine rassistische Beleidigung handelte es sich aber nicht, wie Trainer Pavel Dotchev nach der Partie im Anschluss an ein Gespräch mit Mamba zu Protokoll gab. Hoffmann selbst wollte sich nicht äußern.
Erst Anfang März wieder spielberechtigt
Durch die Sperre von zwei Partien verpasst der Innenverteidiger nun die Spiele gegen Cottbus und Stuttgart II. Erst am 1. März, wenn Alemannia Aachen im Carl-Benz-Stadion gastiert, ist Hoffmann wieder spielberechtigt. In der laufenden Serie kam 28-Jährige bislang in 22 Partien zum Einsatz, einmal musste er wegen einer Gelb-Sperre aussetzen.