Nach Rot: Selimbegovic und Zuber mit Sperre und Geldstrafe belegt
Das DFB-Sportgericht hat Alemannia-Coach Mersad Selimbegovic und Mannheims Sportchef Gerhard Zuber jeweils für ein Spiel mit einem Innenraum-Verbot und einer Geldstrafe belegt, nachdem beide am Sonntag beim Duell beider Klubs die rote Karte gesehen hatten.
Verbal aneinandergeraten
Schiedsrichter Marc Philipp Eckermann hatte gerade zur Pause gepfiffen, als es nach einem Beinstellen von Aachens Petros Bagkalianis gegen Arianit Ferati zu einer unübersichtlichen Rudelbildung mit Spielern und Verantwortlichen beider Seiten kam. Auch Alemannia-Coach Mersad Selimbegovic und Mannheims Sportchef Gerhard Zuber mischten mit, gerieten verbal aneinander und sahen anschließend in den Katakomben jeweils die rote Karte.
Nach DFB-Angaben sollen sich beide während der Rudelbildung "in konfrontativer und aggressiver Art und Weise" verhalten haben, wie DFB-Schiedsrichter-Sprecher Alexander Feuerherdt auf Anfrage von liga3-online.de mitteilte. Sowohl Selimbegovic als auch Zuber gaben nach der Partie zu Protokoll, lediglich schlichten und ihre Spieler aus der Rudelbildung herausziehen zu wollen. Ebenso übten beide Kritik an der roten Karte und konnte diese nicht nachvollziehen.
Am Mittwoch nur auf der Tribüne
Durch die Sperre von jeweils einer Partie dürfen Selimbegovic, der zudem eine Geldstrafe von 750 Euro zahlen muss, und Zuber (500 Euro Geldstrafe) bei den Spielen ihrer Mannschaft am Mittwoch nicht in den Innenraum. Aachen spielt gegen Schweinfurt und Mannheim gastiert in Essen. Auch in den Umkleidekabinen, dem Spielertunnel und dem Kabinengang dürfen sie sich nicht aufhalten und zudem weder unmittelbar noch mittelbar mit der Mannschaft in Kontakt treten.
Das Innenraum-Verbot beginnt eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. Selimbegovic wird von Co-Trainer Ilyas Trenz an der Seitenlinie vertreten, der am Sonntag bereits in der zweiten Halbzeit auf der Bank saß.