Nach Hansa-Abschied: Uphoff schließt sich Braunschweig an
Mit dem F.C. Hansa Rostock hat Benjamin Uphoff den Aufstieg in die 2. Bundesliga zweimal verpasst, dennoch geht es für den Keeper nun eine Etage nach oben. Am Dienstag unterschrieb der 32-Jährige bei Eintracht Braunschweig.
77 Spiele für die Kogge
Zwei Jahre lang fungierte Benjamin Uphoff als Stammkeeper des F.C. Hansa und absolvierte in dieser Zeit 77 Spiele, ehe sich die Wege mit Vertragsablauf zum Saisonende getrennt haben. Zuletzt war über einen Wechsel des Keepers nach Saarbrücken spekuliert worden, weil es dorthin auch Torwarttrainer Dirk Orlishausen verschlagen hatte. Doch nach zwei Drittliga-Spielzeiten in Folge zieht es den Torhüter nun zu Eintracht Braunschweig in die 2. Liga.
"Ich freue mich sehr, hier bei der Eintracht zu sein und dass der Wechsel geklappt hat", wird Uphoff in einer Mitteilung des Vereins zitiert. "Für mich ist klar, dass ich mich mit meinen Leistungen bestmöglich einbringen und den Konkurrenzkampf auf hohem Niveau annehmen werde. Davon soll am Ende die gesamte Mannschaft profitieren, damit wir gemeinsam erfolgreich sind und unsere Ziele erreichen. Mit diesem Anspruch habe ich meinen Vertrag bei der Eintracht unterschrieben."
Zweikampf um die Rolle des Ersatzkeepers
Braunschweigs Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel bezeichnet Uphoff als "sehr erfahrenen Torhüter", der gleichzeitig voller Tatendrang sei und sich von Beginn an klar zum BTSV bekannt habe. "In den vergangenen beiden Spielzeiten hat er als Nummer eins bei Hansa Rostock seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt und zählte für uns zu den besten Torhütern der 3. Liga", sagt Kessel.
Zudem bringe Uphoff ein "modernes Torwartprofil" mit und überzeuge darüber hinaus durch seine positive, ehrgeizige und teamorientierte Art. "Mit seiner sportlichen Qualität, seiner Persönlichkeit und seiner Erfahrung wird er unserer Torwartgruppe ebenso wie der gesamten Mannschaft wichtige Impulse geben." Bei der Eintracht dürfte sich Uphoff mit Elhan Kastrati um die Rolle der Nummer zwei duellieren, denn an Ron-Thorben Hoffmann wird kein Vorbeikommen sein – sofern der 27-Jährige in Braunschweig bleibt.