Nach Gelb-Rot: Bierofka kritisiert Herbert Paul

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Beim 1:1 gegen den KFC Uerdingen holte 1860 München am Samstag nach einem Rückstand noch einen Punkt, musste in den letzten 25 Minuten aber in Unterzahl spielen, nachdem Herbert Paul die gelb-rote Karte gesehen hatte. Die Folge war eine Rüge von Trainer Daniel Bierofka. 

"Unnötig"

Mit dem Remis beim Aufstiegskandidaten konnte der Bierofka leben, zumal der Treffer zum 1:1 durch Felix Weber nach 53 Minuten aufgrund eines Fehlers von KFC-Keeper René Vollath durchaus etwas glücklich zustande kam. "Nach dem Spielverlauf müssen wir damit zufrieden sein", meinte der Löwen-Coach.  Weniger erfreut war Bierofka über eine Szene in der 65. Minute, als Herbert Paul nach einem Trikotzupfer gegen Osawe Gelb-Rot sah – nur 26 Minuten nach seiner ersten Verwarnung. "Da muss er einfach den Gegner laufen lassen", kritisierte der Löwen-Coach und meinte: "Er ist ein junger Spieler, das muss er noch lernen. Ein solches Risiko zu gehen, war in dieser Situation unnötig."

Zweite gelb-rote Karte

Für Paul war es bereits der zweite Platzverweis in dieser Saison, nachdem er bereits gegen Jena kurz vor Weihnachten Gelb-Rot gesehen hatte. Auch in der Vorwoche schwächten sich die Löwen durch die rote Karte gegen Aaron Berzel selbst. Während Berzel am kommenden Montag gegen Aalen wieder auflaufen kann, muss Paul zuschauen.

 

   

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