Landespokal: Regensburg, Münster und Verl in der nächsten Runde

Mit dem SSV Jahn Regensburg (4:1 bei Landesligist Seebach), Preußen Münster (3:0 bei Oberligist Vreden) und dem SC Verl (6:0 bei Sechstligist Kaunitz) haben am Mittwochabend drei Drittligisten die nächste Runde ihres Landespokals erreicht. Der Jahn geriet dabei zunächst in Rückstand.

TSV Seebach 1:4 SSV Jahn Regensburg

In das Duell beim Landesligisten ging der Jahn als klarer Favorit, musste aber in Minute zwölf die kalte Dusche hinnehmen. Nach einem Foulspiel gab es Elfmeter für den Außenseiter, den Griesbeck sicher verwandelte. Torhüter Schmitt wählte dabei die falsche Ecke. Posselt hatte kurz danach die Riesenchance auf die schnelle Antwort, traf jedoch nur die Latte (14.). Auch Mätzler (18.) und Dizdarevic (29.) ließen den Ausgleich liegen, ehe Posselt erneut scheiterte (32.). Erst kurz vor der Pause wollte der Ball über die Linie. Auf Vorlage von Hobsch brachte Dizdarevic den Ball zum 1:1 im Tor unter.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs drängte der Jahn auf die Führung und hatte über Hobsch (49. / 55.) und Dizdarevic (53. / 54.) gleich mehrere Gelegenheiten dazu. Letztlich musste ein Elfmeter herhalten, nachdem Bauer zu Fall gebracht worden war. Ziegele nahm sich der Sache an und traf zum 2:1 (59.). Damit war der Bann schließlich gebrochen: Erst erhöhte Seibold auf 3:1 (67.), dann brachte er einen Freistoß aus knapp 20 Metern zum vierten Jahn-Treffer im Kasten unter (89.) und machte den Einzug in die zweite Runde endgültig perfekt.

SpVgg Vreden 0:3 SC Preußen Münster

Die Adlerträger, die unter anderem mit Samuel Althaus aufliefen, legten gleich gut los. Erst verpasste Marvin Schulz das 1:0 noch (3.), dann war er im Anschluss an einen langen Ball per Kopf zur Stelle (19.). Beeindruckt vom Rückstand zeigte sich der Oberligist aber nicht und erspielte sich einige gute Chancen. Die Preußen wiederum ließen über Demirhan (27. / 37.) gleich zwei gute Möglichkeiten liegen, sodass es mit der knappen 1:0-Führung in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel drängten die Adlerträger auf das 2:0, hatten aber Glück, dass Vreden nach knapp einer Stunde die dicke Möglichkeit auf den Ausgleich verpasste. Kurz danach fiel der erlösende zweite Treffer für die Gäste dann – Demirhan traf auf Vorlage von Schulz (62.). Der Torschütze hatte danach noch weitere Gelegenheiten auf ein Tor, ging mit den Chancen aber wie schon in der ersten Halbzeit fahrlässig um. Besser machte es Demirhan dann in der 90. Minute, als er zum 3:0-Endstand traf.

FC Kaunitz 0:6 SC Verl

Beim Sechstligisten verzichtete Trainer Orest Shala auf Experimente und schickte die A-Elf ins Rennen. Entsprechend forsch ging der Sportclub die Partie an, erarbeitete sich früh erste Chancen und traf in Person von Japaur nach 20 Minuten gar die Latte. Die Führung der Verler war zu diesem Zeitpunkt längst überfällig und sollte nach 22 Minuten durch Clausen dann auch fallen. Per Volley erhöhte Leipold mit dem Halbstundenmarker auf 2:0, ehe Farouk mit einem verwandelten Elfmeter (36.) und Japaur (37.) bereits alles klar machten. Allerdings war der Sportclub ab der 44. Minute nur noch zu Zehnt, nachdem sich Clausen zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür Rot sah.

Im zweiten Durchgang war die Partie daher zunächst etwas offener, ehe auch Kaunitz ein Mann weniger war. Frosch sah für ein Foulspiel ebenfalls die rote Karte (62.). Im Zehn gegen Zehn kam Verl wieder besser in die Partie, ließ aber die letzte Genauigkeit im Spiel nach vorne vermissen. Erst in der Schlussphase wurde der Favorit wieder zwingender und machte den souveränen Sieg über einen Doppelpack von Heike, der erst per Elfmeter (83.) und dann aus der Distanz traf (86.), schließlich perfekt. Damit steht Verl nun in der zweiten Runde.

   

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