RWE: Verpflichtung von Engelhardt nimmt Fahrt auf
Die Verpflichtung von Florian Engelhardt geht bei Rot-Weiss Essen offenbar in den Endspurt. Am Montag soll sich der Mittelfeldspieler einem ausführlichen Leistungstest unterziehen, um seinen Fitnesszustand zu prüfen. Nach Informationen der "WAZ" werden dann die Verhandlungen für einen Vertrag aufgenommen.
RWE-Verantwortliche befürworten Transfer
Am Samstag setzte sich Rot-Weiss Essen glanzlos im Landespokal gegen die Sportfreunde Broekhuysen durch. Wie schon in den letzten Drittliga-Partien zog Cheftrainer Uwe Koschinat mit Noah Pesch einen Offensivspieler in die Mittelfeldzentrale zurück, weil Tony Menzel (Syndesmosebandriss) und jetzt auch Nick Bätzner (Wadenprobleme) weiterhin Spieler für die Position fehlen. Deswegen soll Florian Engelhardt kommen. Der 23-jährige Kölner, der zuletzt bei der Viktoria unter Vertrag stand, stellt sich bereits seit mehreren Tagen in Essen vor. Und wie die "WAZ" am Rande des Landespokalspiels erfuhr, sollen sich die RWE-Verantwortlichen über eine Verpflichtung bereits einig sein.
Allerdings deutet sich an, dass sich der Tranfer des vereinslosen Spielers noch einige Tage hinziehen könnte. Am kommenden Montag soll sich Engelhardt einem ausführlichen Leistungstest unterziehen, um seine körperliche Verfassung abschließend zu prüfen. Gibt es das Einverständnis aus der medizinischen Abteilung, werden sich Spieler und Verein an den Verhandlungstisch setzen und eine finanzielle Einigung erzielen. Seit Juli ist Engelhardt offiziell vereinslos, weshalb RWE gute Argumente bei der Gehaltsforderung haben dürfte. Der 23-Jährige wird in den kommenden Tagen jedenfalls individuell weitertrainieren, während die RWE-Profis eine viertägige Pause erhalten. Anschließend könnte es gemeinsam weitergehen.
"Sollten das vorher gut durchdenken"
Ob sich darüber hinaus ein weiterer Transfer ergibt, ist ungewiss. Dem Bericht zufolge habe es noch keine konkreten Gespräche mit anderen Spielern gegeben, obwohl die Personaldecke zuletzt durch das Verletzungspech dünn wurde. Koschinat hatte bereits angemerkt: "Wenn ich bedenke, dass wir nach Münster eine sehr hohe Zahl an Spielen in einer dichten Abfolge haben, dann sollten wir das vorher gut durchdenken, ob wir das mit der jetzigen Personaldecke auffangen können." Zu Saisonbeginn demonstrierte der RWE-Coach noch seine Überzeugung in einen kleinen Kader, doch die verletzungsbedingten Rückschläge sorgten verständlicherweise für ein Umdenken.