KSC will Serie weiter ausbauen: "Kein Druck, sondern Freude"

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Mit der bis dato besten Saisonplatzierung geht der Karlsruher SC in das Duell am 18. Spieltag zu Hause gegen Preußen Münster. Mit dem fünften Sieg in Serie wollen die Karlsruher ihre bisherige Form bestätigen.

"Es wird ein hartes Stück Arbeit"

Dabei treffen die Karlsruher auf eine Mannschaft, die bis zum letzten Spieltag noch selbst den zweiten Platz inne hatte, durch zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen jedoch bis auf Platz sechs abrutschte. Das zeigt, wie eng die Liga beisammen ist, weshalb KSC-Trainer Alois Schwartz auch ein enges Spiel erwartet: "Münster ist eine sehr stabile Mannschaft, die einen guten Ball spielt. Sie haben vorne ihre Qualitäten. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns."

Nichtsdestotrotz blickt Schwartz wieder einmal mit Vorfreude auf das Spiel und die Möglichkeit, den fünften Sieg in Serie zu feiern: "Wir freuen uns drauf und wollen die Punkte hier behalten." Dass die Karlsruher derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz stehen und man ihnen somit die Favoritenrolle für das Spiel gegen Münster zuschieben könnte, interessiert Schwartz indes nicht: "In der Liga müssen wir immer an unsere Leistungsgrenze gehen. Es ist egal, ob wir auf Platz zwei stehen oder auf Platz fünf. Das ist nur eine Momentaufnahme. Wir müssen sehen, dass wir unsere Serie weiter ausbauen und punkten. Wir sprechen da nicht von Druck."

Sararer noch keine Option

Der Kader wird sich im Gegensatz zum letzten Spiel in Großaspach wohl nicht verändern, sodass der KSC mit dem gleichen Aufgebot in die Partie gegen Münster geht. Das bedeutet, dass auch Neuzugang Sercan Sararer noch keine Option ist, da er logischerweise noch Trainingsrückstand hat. Alois Schwartz äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Münster-Spiel zur überraschenden Neuverpflichtung und hofft, dass der 29-Jährige seine Qualitäten schon bald einbringen kann: "Er war auf dem Markt und bringt große Erfahrung mit. Wir wissen über seine Qualitäten. Wenn er diesen Leistungsstand wieder bekommen sollte, haben wir einen Spieler, der uns flexibler macht und auch helfen kann. Nachdem wir im August Florent Muslija Richtung Hannover abgegeben haben, haben wir uns nun in Ruhe jemanden ausgesucht, der zu uns passt.“

Auch Mittelfeldspieler Burak Camoglu freut sich auf den Neuzugang: "Ohne Konkurrenz wäre Fußball langweilig. Es ist gut, dass Sercan da ist. Das pusht mich, weiterhin mehr Gas zu geben. Wenn Konkurrenz da ist, gibt jeder 100 Prozent und will dem Trainer beweisen, dass er spielen möchte." Dass Konkurrenz das Geschäft belebt, ist in Karlsruhe also mehr als eine Phrase. Die Konkurrenz in der Liga haben die Badener dabei in den letzten Spielen jedoch im Griff und das soll auch am Samstag gegen Münster so weitergehen. Ohne Druck, aber mit Freude.

   
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