KSC vor Meppen: Keine Zufriedenheit aufkommen lassen

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Der Karlsruher SC muss am 15. Spieltag der Dritten Liga auswärts beim SV Meppen antreten. Nach dem Sieg gegen Würzburg am vergangenen Spieltag ist bei den Karlsruhern das Selbstbewusstsein wieder gestiegen.

"Stillstand ist Rückschritt"

Nach dem beeindruckenden Abschied vom Wildparkstadion verbunden mit dem 2:1-Erfolg gegen die Würzburger Kickers ist die Stimmung gut beim KSC. Trotzdem ist es Trainer Alois Schwartz vor der Partie beim SV Meppen wichtig, die Sinne wieder zu schärfen und die Weiterentwicklung, vor allem im Hinblick auf die Spielweise der Badener, weiter voranzutreiben: "Wir sind nie zufrieden. Zufriedenheit ist Stillstand und Stillstand ist Rückschritt. Wenn wir das aufkommen lassen würden, wären wir falsch am Platz. Es gibt immer Hebel anzusetzen."

Dabei ist Schwartz die spielerische Entwicklung zwar wichtig, gleichzeitig weiß er aber auch, dass vor allem in dieser Liga auch andere Aspekte eine wichtige Rolle spielen, um die Spiele letztendlich siegreich zu gestalten: "In Meppen wird es nicht unbedingt darauf ankommen, dass wir uns spielerisch weiterentwickeln müssen, sondern vielmehr geht es darum, dass wir die Leidenschaft und Laufbereitschaft des Gegners so annehmen und dann auch unsere Art und Weise auf den Platz bringen." Schafft die Mannschaft es, eine gesunde Mischung aus allen Aspekten zu finden, so sieht also auch Schwartz gute Chancen, aus Meppen etwas mitzunehmen.

Meppen letztes Jahr als Initialzünder

Das Spiel in Meppen war für den Karlsruher SC dabei in der vergangenen Saison ein ganz besonderes. Am elften Spieltag traten die Karlsruher in Meppen an und kassierten eine 0:2-Niederlage. Doch das sollte die letzte für lange Zeit gewesen sein. Bekanntlich legte der KSC anschließend eine Serie von 21 Spielen ohne Niederlage hin. Doch auch wenn man das Spiel im letzten Jahr als eine Art Initialzündung sehen konnte, soll sich eine Pleite freilich nicht wiederholen.

Auch deshalb ruft Schwartz die Stärken der Meppener nochmal ins Gedächtnis: "Wir wissen, was auf uns zukommt. Meppen ist eine sehr laufstarke Mannschaft, die mit sehr viel Leidenschaft spielt. Zu Hause haben sie ihre Punkte schon gemacht und bringen da ihre Stärken ins Spiel. Wir müssen dagegenhalten. Wenn wir das tun, bin ich aber guter Dinge, dass wir aus dem Emsland was mitnehmen."

"Jeder ist zu 100 Prozent dabei"

Dass die Karlsruher den kommenden Gegner nicht unterschätzen, macht auch Justin Möbius deutlich: "Wir haben uns vorgenommen, an die letzten Spiele anzuknüpfen. So wollen wir weitermachen. Wir wissen, dass es ein schwieriges Spiel wird. Jeder ist aber zu 100 Prozent dabei und wird alles dafür tun, dass wir auch die drei Punkte mit nach Karlsruhe nehmen."

Damit dieses Vorhaben gelingt, stehen den Karlsruhern alle Akteure zur Verfügung. Zwar trat Manuel Stiefler unter der Woche aufgrund von Oberschenkelproblemen etwas kürzer, das wird jedoch keine Auswirkungen auf die Kaderzusammenstellung für das Spiel in Meppen haben.

   
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