Krauß über Pfiffe in Cottbus: "Versucht, das auszublenden"

Mit Spannung war das Ostderby zwischen Energie Cottbus und Hansa Rostock erwartet worden – auch wegen der Rückkehr von Maximilian Krauß, dessen Wechsel nach Rostock im vergangenen Sommer für viele Diskussionen gesorgt hatte. Lautstarke Pfiffe von den Rängen waren die Folge. 

"Es ist am Ende nur Fußball"

Vor dem Spiel, bei jedem Ballkontakt sowie nach dem Spiel: Über den kompletten Nachmittag musste Krauß immer wieder Pfiffe von den Energie-Fans über sich ergehen lassen, die dem 29-Jährigen den Wechsel an die Ostsee nicht verziehen hatten – vor allem aufgrund des Zeitpunkts. Schließlich war der Transfer ausgerechnet vor dem direkten Duell beider Klubs im vergangenen Mai durchgesickert. "Man nimmt das natürlich wahr. Aber am Ende versucht man, das auszublenden", sagt Krauß in der "Lausitzer Rundschau" über die Pfiffe. "Es ist am Ende nur Fußball und es geht um den Sport. Deshalb konzentriert man sich einfach auf das Spiel."

"Mag den Verein immer noch"

Und fast hätte er Pfiffe verstummen lassen und die Partie zugunsten der Kogge entschieden, als er in der 34. Minute nach einem Sprint frei auf das Tor zugelaufen war, dann aber den Zeitpunkt für den Torabschluss verpasste. Obwohl Krauß in Cottbus alles andere als ein herzlicher Empfang bereitet worden war, freute er sich über die Rückkehr: "Ich habe hier immer noch sehr viele Freunde und viele schöne Erinnerungen an das Stadion. Ich weiß, dass die Fans auf mich sauer sind, aber ich mag sie und den Verein immer noch", betonte der gegenüber der "Ostsee-Zeitung".

   

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