Karlsruher SC: Die Konzentration hoch halten

Von

© imago/Rudel

Bevor es für den Karlsruher SC in die so wichtigen Relegationsspiele geht, steht zuvor noch am Samstag um 13:30 Uhr der letzte Spieltag in der Dritten Liga an. Dann empfängt der KSC im heimischen Wildpark den FC Carl Zeiss Jena.

Alles blickt auf die Relegation

Die Relegation ist erreicht, der Run auf die Tickets unaufhaltsam. Bereits jetzt kann der KSC einen ausverkauften Heimbereich melden. Deshalb könnte man annehmen, dass die sportlich unbedeutende Partie gegen Jena keine allzu große Bedeutung mehr hat. Beide Teams haben ihre Ziele erreicht, das Spiel bekommt so also einen eher freundschaftlichen Charakter. Trotzdem hat der KSC ausreichend Gründe, diese Partie mit der nötigen Professionalität anzugehen und keinen Sommerkick daraus werden zu lassen. Zum einen wäre da die unglaubliche Heimserie. In den bisherigen 18 Spielen im Wildpark konnte der KSC 13 Siege einfahren und fünf Unentschieden erringen und ist somit zu Hause noch ungeschlagen.

Auch KSC-Cheftrainer Alois Schwartz betonte im Vorfeld der Partie, dass die Mannschaft gewillt ist, diese Serie auch im letzten Ligaheimspiel aufrecht zu erhalten und auch in Spiel 19 zu Hause im Idealfall als Sieger vom Platz zu gehen. Des Weiteren wird es wichtig sein, die Spannung vor der Relegation aufrecht zu erhalten. Das sprach auch Linksverteidiger Jonas Föhrenbach auf der Pressekonferenz vor dem Jena-Spiel so an: "Wir als Mannschaft haben den Ehrgeiz, zuhause ungeschlagen zu bleiben. Wir gehen das Spiel mit voller Konzentration an. Es ist wichtig, im Rhythmus zu bleiben und an die 100-Prozent-Grenze zu gehen. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen."

Sonntag geht der Blick Richtung zweite Liga

Nichtsdestotrotz ist es unmöglich, das Relegationsspiel am kommenden Freitag zu ignorieren. Deshalb ist auch davon auszugehen, dass Alois Schwartz die eine oder andere Veränderung in der Aufstellung vornehmen wird, um einige Stammkräfte zu schonen. Sicher ist, dass Kai Bülow für den gelbgesperrten Marcel Mehlem auflaufen wird. Hinter dem Einsatz von Torjäger Fabian Schleusener steht noch ein Fragezeichen.

Wenn die Aufgabe Jena dann erfüllt ist, wird der KSC am Sonntag mit Spannung die Spiele in der zweiten Liga verfolgen. Dann nämlich entscheidet sich, wer der Gegner der Karlsruher in der Relegation ist. Derzeit würde die Schwartz-Elf auf Eintracht Braunschweig treffen. Selten war die Spannung um den Klassenerhalt aber so hoch. Insgesamt sechs Mannschaften kämpfen noch um den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse. Somit wird endgültig auch erst am Sonntag gegen 17:30 Uhr Klarheit herrschen, auf welches Team der KSC in den beiden Entscheidungsspielen treffen wird. Es herrscht also noch genug Spannung vor dem letzten offiziellen Ligaspiel des KSC der Saison 2017/2018.

 

Hinweis: Seit dem 25. Mai gilt unsere neue Datenschutzerklärung.