Jena-Trainer Zimmermann fordert: "Jeder muss ans Limit gehen"

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Nach zuletzt zwei denkwürdigen Niederlagen empfängt der FC Carl Zeiss Jena am Freitag (19 Uhr) den SV Meppen zum Duell zweier Mannschaften, die im Tabellenkeller stecken. Mit einem Unentschieden könnten die Thüringer zumindest über Nacht von den Abstiegsrängen klettern. Damit dies funktioniert, hat Trainer Mark Zimmermann eine klare Botschaft an seine Spieler.

Defensive zuletzt sehr anfällig

"Es geht nicht darum, dass wir sagen, was wir wollen. Es geht darum, dass wir es machen! Jeder Spieler muss am Freitag ans Limit gehen – für den Verein, für die Mannschaft und auch für sich persönlich. Jeder muss seinen Job machen. Und das war zuletzt nicht der Fall", richtete Mark Zimmermann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel klare Worte an seine Spieler.

Die Niederlagen gegen Unterhaching (4:5) und die Würzburger Kickers (2:5) haben ihre Spuren beim FCC hinterlassen. In beiden Partien lagen die Thüringer jeweils zwei Mal in Führung, schafften es jedoch nicht, die Führung zu behalten. Die offensive Ausbeute von sechs Toren ist sehr gut. Doch die Defensive leistete sich zu viele Fehler, kassierte in diesen beiden Partien zehn Tore. Allen Beteiligten ist klar, dass diese Statistik nicht reichen wird, um am Ende der Saison die Klasse zu halten.

Zimmermann muss umbauen

"Es geht darum, unser Heimspiel zu gewinnen – um nichts anderes! Dafür müssen wir gut in die Partie kommen, dürfen dem Gegner nicht viel Zeit und nur wenig Räume bieten und müssen selbst für Druck sorgen. Wir wollen klarmachen und ausstrahlen, dass wir zuhause spielen und dieses Spiel gewinnen wollen“, ist Zimmermann klar, worauf es gegen Meppen ankommt. Der letzte Sieg gegen Meppen datiert aus dem Jahr 1998. Jena gewann damals in der 2. Bundesliga mit 2:1 im Emsland, Zimmermann stand selber noch für die Thüringer auf dem Platz. Das Team hat den ersten Sieg seit 20 Jahren nötig, werden die Punkte doch dringend gebraucht, um auch den mental wichtigen Schritt heraus aus der Abstiegszone schaffen zu können.

Dabei muss der 44-Jährige sein Team umbauen, Guillaume Cros und Kevin Pannewitz sahen in Würzburg ihre fünfte Gelbe Karte und fehlen gesperrt. Zudem fehlt noch immer Verteidiger Florian Brügmann. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Niclas Erlbeck und Manfred Starke, die zuletzt erkrankt fehlten. Beide werden nicht von Beginn an spielen, könnten aber immerhin als Einwechsel-Option auf der Bank Platz nehmen.

 

   
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