"Hat mich zutiefst berührt": Waldhofs große Geste für Seegert

Insgesamt 315 Mal lief Marcel Seegert für den SV Waldhof Mannheim auf, ehe er im vergangenen Sommer nach Ulm wechselte, nachdem Trainer Dominik Glawogger keine Verwendung mehr für den Innenverteidiger hatte. Am Freitagabend kehrte er mit dem SSV in seine Heimat zurück – und wurde vor dem Spiel offiziell verabschiedet. 

"Danke Cello"

Die Mannschaften waren gerade eingelaufen und standen zum Handshake bereit, als Mannheims Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber, Sportdirektor Mathias Schober und Aufsichtsratschef Christian Beetz auf den Platz kamen und Seegert ein gerahmtes Foto mit der Aufschrift "Danke Cello" überreichten. Dieser war sichtlich gerührt und nahm das Foto unter dem Applaus der Spieler und Zuschauer an.

Im Nachgang berichtete Seegert bei "MagentaSport" von einem "brutal intensiven" und "emotionalen" Tag, der "etwas ganz, ganz anderes" gewesen sei als jedes andere Pflichtspiel. "Ich hatte es noch nie, dass ich gegen meinen Heimatverein und Herzensverein spielen durfte. Vielen Dank an den Verein für die wirklich nette Geste. Das hat mich zutiefst berührt."

Spagat zwischen Emotionalität und Seriosität

Als Spieler, der mit seiner Mannschaft im Abstiegskampf steckt, sei es nicht ganz einfach gewesen, den Spagat zwischen Emotionalität und Seriosität hinzubekommen – was Seegert jedoch gelang. Am Ende sei es in einem "guten" Auswärtsspiel "sehr ärgerlich" gewesen, keine Punkte mitgenommen zu haben. So stehen die Spatzen weiter unter dem Strich und benötigten dringend Punkte, damit es auch in der kommenden Saison zu einem Wiedersehen zwischen Seegert und dem Waldhof kommt.

In Ulm ist Seegert seit seinem Wechsel Mitte August gesetzt und stand stets von Beginn an auf dem Feld. In den verbleibenden 15 Partien will der 33-Jährige nun dazu beitragen, dass der SSV nicht auf direktem Wege in die Regionalliga durchgereicht wird. "Das ist der knallharte Abstiegskampf", blickte er voraus.

   

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