Hansa und Energie buhlen offenbar um Aachens Schroers

Während Alemannia Aachen bei Top-Torjäger Lars Gindorf wohl keine Chance auf einen Verbleib hat, werden die Schwarz-Gelben beim ebenfalls ausgeliehenen Mika Schroers die Kaufoption ziehen. Doch ob der 24-Jährige tatsächlich am Tivoli bleibt, ist noch nicht sicher. Mehrere Vereine, darunter Rostock und Cottbus buhlen, um den Offensivspieler. 

Auch Erst- und Zweitligisten dran

13 Tore und acht Vorlagen: Zusammen mit Lars Gindorf ist Mika Schroers die Lebensversicherung von Alemannia Aachen. Angesichts seiner starken Leistungen in dieser Saison kommt es nicht überraschend, dass der flexibel einsetzbare Stürmer bei zahlreichen Klubs auf der Liste stehen soll. Aus der 3. Liga sollen das nach "Bild"-Angaben der F.C. Hansa Rostock sowie Energie Cottbus sein.

In der 2. Liga soll sich vor allem der VfL Bochum nach Schroers erkundigt haben und aus der Bundesliga wird der FC St. Pauli als Interessent genannt. Auch im Ausland konnte sich der 24-Jährige einen Namen machen, unter anderem die Schweizer Erstligisten FC Zürich und St. Gallen sollen ein Auge auf Schroers geworfen haben.

Gewinnbringend weiterverkaufen?

Denkbar also, dass die Alemannia die Kaufoption in Höhe von angeblich nur 150.000 Euro zieht und den 24-Jährigen dann gewinnbringend weiterverkauft. Bei einer Summe im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich könnte Sportchef Rachid Azzouzi schwach werden. Sollte Schroers tatsächlich gehen und auch Gindorf nicht gehalten werden können, was als sehr wahrscheinlich gilt, würde Aachen seine beiden besten Spieler verlieren.

Zusammen erzielten die Beiden mehr als die Hälfte (33) aller Aachener Saisontore (53) und stehen insgesamt bei 49 Scorerpunkten. Ihr Abgang würde somit eine herbe Schwächung darstellen. Azzouzi hat in den beiden zurückliegenden Transferperioden aber durchaus ein gutes Händchen bewiesen, sodass ihm zuzutrauen ist, entsprechenden Ersatz zu finden. Zumal durch einen Schroers-Verkauf auch das nötige Kleingeld in der Kasse wäre.

   

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