Gespräche sollen schon laufen: RWE will mit Koschinat verlängern

Unter ihm geht es bei Rot-Weiss Essen seit Dezember 2024 kontinuierlich bergauf, Trainer Uwe Koschinat. Entsprechend will RWE den zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängern.

Verlängerung zunächst um ein Jahr?

Erste Gespräche sollen nach Angaben der "WAZ" bereits geführt worden sein. Im Raum steht demnach eine Verlängerung zunächst für eine Spielzeit. So handhabten es die Verantwortlichen bereits im vergangenen Jahr, als die Verlängerung mit dem 55-Jährigen am 9. Dezember im Rahmen der Mitgliederversammlung bekanntgegeben worden war. Koschinat hatte RWE im Dezember 2024 von Christoph Dabrowski übernommen und aus einem Abstiegskandidaten, der zum Zeitpunkt seines Amtsantrittes den 18. Platz belegte, einen Anwärter auf die 2. Liga geformt. In der letzten Saison war RWE mit 70 Punkten in die Relegation eingezogen, hatte dort aber gegen die SpVgg Greuther Fürth den Kürzeren gezogen.

Auch jetzt stehen die Essener mit 21 Punkten nach elf Spielen auf dem dritten Platz. Das von Koschinat vor Saisonbeginn ausgerufene Etappenziel, mindestens 20 Punkte aus den ersten zwölf Spielen zu holen, hat RWE bereits vorzeitig erreicht – und das trotz eines großen Umbruchs und zahlreicher Ausfällen. Zudem gelang es Koschinat, die Defensive zu stabilisieren. Setzte es zum Saisonauftakt in Saarbrücken noch fünf Gegentore, schlug es seitdem in zehn Partien nur noch achtmal ein. Bereits fünfmal hielt Torhüter Jakob Golz die Null – und damit schon jetzt genauso oft wie in der vergangenen Serie. Damals hatte RWE nach elf Spieltagen 19 Zähler auf dem Konto und bereits 19 Gegentore kassiert.

Punkteschnitt von 1,89

Mittelfristig, am besten natürlich schon in dieser Saison, soll es zurück in die 2. Liga gehen. Dort spielte RWE zuletzt in der Saison 2006/07, ehe der Ruhrpott-Klub erst die Qualifikation für die neue 3. Liga verpasste, anschließend bis in die Oberliga abstürzte und lange 15 Jahre für die Rückkehr in den Profifußball benötigte. Unter Koschinat ist die 2. Bundesliga nun so nah wie schon lange nicht mehr. Insgesamt stand der 55-Jährige bislang in 82 Partien an der Seitenlinie und kann dabei einen Punkteschnitt von 1,89 vorweisen. Und damit einen Schnitt, der auf eine komplette Saison hochgerechnet zum Aufstieg reichten könnte.

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button