"Man rutscht ständig aus": Rasen im Ostseestadion sorgt für Kritik

Nach dem 1:1 im Heimspiel des F.C. Hansa Rostock gegen Fortuna Düsseldorf wurde nicht nur über die wieder mal ausbaufähige Chancenverwertung der Kogge diskutiert, sondern auch über den Rasen, der sich in keinem optimalen Zustand befand und daher für Kritik sorgte.

"Der Platz ist extrem schmierig"

Dass die Platzbedingungen im Herbst schwieriger sind als im Sommer, ist keine überraschende Erkenntnis. Doch die Häufigkeit, mit der die Spieler beider Mannschaften am Samstag ausrutschten, war dann ungewöhnlich hoch. "Der Platz ist extrem schmierig und an gewissen Stellen richtig tief", berichtete Andreas Voglsammer im Vereins-TV. "Dann kommst du mit den Stollen nicht in den Boden rein und rutschst weg." Während der 34-Jährige trotz des tiefen Rasens meist einen sicheren Stand hatte, profitierte er bei seinem Treffer in der 44. Minute davon, dass Gegenspieler Elias Arden weggerutscht war und die Schussbahn daraufhin frei war.

Auch Kapitän Franz Pfanne hatte so seine Probleme mit dem Rasen und bezeichnete diesen als "einfach nicht gut. Da müssen wir uns nichts vormachen. Man rutscht ständig aus". Zudem gehe der Platz "ganz, ganz schnell kaputt" und trage nach jedem Schritt Löcher davon. "Das ist natürlich nicht gut für die Art und Weise, wie wir spielen wollen."

Kein Vorwurf an die Greenkeeper

Den verpassten Sieg oder seinen Patzer vor dem Gegentreffer mit den schwierigen Platzbedingungen erklären, wollte der 31-Jährige aber nicht. Auch den Greenkeepern machte er keinen Vorwurf: "Ich sehe, wie viel Arbeit sie jeden Tag investieren, dass der Platz irgendwie gut ist. Dass das nicht so leicht ist, ist dann wahrscheinlich auch der Lage hier oben geschuldet." Es gelte nun, sich den Bedingungen "ein Stück weit anzupassen", so Pfanne. Auch Voglsammer meinte: "Wir müssen das Beste daraus machen." Denn viel besser dürften die Bedingungen in den nächsten Wochen nicht werden.

   

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