"Ergebnis passt nicht": Fortuna Köln hadert mit Chancenverwertung

Nach der 0:1-Auftaktniederlage beim Aufsteigerduell in Großaspach hat Fortuna Köln gegen Alemannia Aachen den ersten Punkt der Saison geholt. Nach dem Spiel ärgerten sich die Beteiligten aber dennoch über zwei verlorene Punkte.

"Er hat viel daraus gemacht"

In der Anfangsphase hatte Köln etwas Probleme mit den Gästen. "Wenn man den Beginn gesehen hat, da hat man schon gemerkt das wir letzte Woche verloren haben und nicht genau wussten, wo wir genau stehen. Dennoch fand ich es rein taktisch und von den Themen, wie wir gegen den Ball arbeiten, sehr gut", erklärte Trainer Matthias Mink nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. "Du hast in der Phase natürlich die hohe individuelle Qualität von Aachen gesehen, die uns in der einen oder anderen Zone Sorgen bereitet hat. So ist es dann auch bei der Entstehung des Elfmeters, wenn es denn einer war, dann steht es 0:1", ergänzte der Trainer zu dem Strafstoß.

Zu der Entstehung des Elfmeters äußerte sich auch Rome Aigbekaen, der diesen verschuldet hat. "Im Spiel hatte ich schon das Gefühl, ich hätte ihn nicht getroffen. Auch jetzt finde ich, er hat viel daraus gemacht. Kann man geben, muss man aber nicht", sagte dieser am Mikrofon von "MagentaSport". Mehdi Loune ließ sich diese Chancen nicht entgehen nach elf Minuten, stand aber kurz darauf nochmal im Mittelpunkt bei der Gelb-Roten Karte (23.). "Das Thema kippte dann mit dem Platzverweis, und dann finde ich schon, dass wir es herausragend gemacht haben", lobte Mink dann die Reaktion seiner Mannschaft auf die Überzahl.

"Den musst du setzen"

Trotz mehrerer guter Gelegenheiten sprang für den Aufsteiger nur noch der Ausgleich durch Aigbekaen heraus. "Es war ein schönes Tor, was mir gar nicht so bewusst war. Es war wichtig, wir waren am Drücker und mussten halt treffen. Das freut mich einfach", sagte der Torschütze nach der Ansicht der Bilder. "In der zweiten Halbzeit musst du dann eigentlich zwei, drei Tore machen", ärgerte sich Mink dann über die Chancenverwertung in der Folge. Besonders eine Szene stellte der Übungsleiter in der Nachbetrachtung in den Mittelpunkt.

In der 86. Minute kam Hamadi Al Ghaddioui völlig frei aus wenigen Metern zum Kopfball. Der Ball kam aber zu zentral und war so kein Problem für Torhüter Stefan Bajic. "Eigentlich musst du das zweite Tor machen. Hamadi kommt völlig frei zum Kopfball, den musst du setzen. Es ist jetzt nicht so, dass da ein 19- oder 20-Jähriger steht", kritisierte der Cheftrainer den 35-jährigen deutlich. "Mit der Art und Weise kann man mehr als zufrieden sein, mit der Punkteausbeute eher weniger. Das Ergebnis passt nicht", ärgerte Mink sich weiter. Dennoch sei es wichtig, dass die Mannschaft nun in der 3. Liga angekommen sei. Am kommenden Samstag geht es nun im Landespokal beim SV Eintracht Hohkeppel weiter, ehe am 3. Spieltag das Spiel beim SC Verl ansteht.

   

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