"Eine besondere Brisanz": RWE geht mit großer Vorfreunde ins Derby

Vier Siege in Folge haben Rot-Weiss Essen erstmals in der 3. Liga auf einen direkten Aufstiegsplatz befördert, nun steht das mit Spannung erwartete Derby gegen den MSV Duisburg an. Die Vorfreude ist groß.

"Spezielle Ausgangssituation"

Keine Frage: Wenn Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg aufeinandertreffen, ist das ein besonderes Spiel und ein Derby. Beim nun anstehenden Duell kommt noch hinzu, dass sich zwei Aufstiegskandidaten gegenüberstehen. Trainer Uwe Koschinat sprach bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag von einer "speziellen Ausgangssituation", die eine "besondere Brisanz" mitbringe. "Beide Mannschaften liegen in ihren Leistungen sehr, sehr nah beieinander. Insofern hoffe ich natürlich, dass die Hafenstraße zu einem Faktor werden kann." Mit 19.300 Zuschauern ist das Stadion natürlich schon seit Wochen ausverkauft. Doch nicht nur die Fans, sondern auch die Mannschaft ist heiß.

Wie Koschinat berichtete, sei die Spannung im Training unter der Woche "sehr, sehr groß" gewesen. "Man merkt schon, dass es ein besonderes Spiel ist." Die Stimmung nach zuletzt vier Siegen in Folge sei positiv und "auf gar keinen Fall" verkrampft, wie der 54-Jährige betonte. Dieser war indes darum bemüht, die Bedeutung der Partie nicht noch größer zu machen. Zwar betonte Koschinat, dass RWE das Derby als "großes Spiel" begreife, dennoch habe er nicht die ganze Woche über die Wichtigkeit des Spiels gesprochen. "Ich habe im Training gemerkt, dass die Mannschaft voll da ist. Das ist eine sehr intelligente Truppe mit einer sehr guten Führungsstruktur." Er habe daher weder bremsen noch zusätzlich motivieren müssen.

Janssen und Hofmann wieder fit

In der Tabelle liegt RWE derzeit einen Punkt vor den Zebras, die auswärts zuletzt Probleme hatten und um gleich mehrere Stammspieler wie Stürmer Lex Tyger Lobinger bangen. Dennoch ist sich Koschinat der Tatsache bewusst, "dass wir eine absolute Top-Leistung" benötigen. Der MSV sei eine "sehr verschworene Einheit" und verfüge über einen Kader, der in der Breite "hervorragend bestückt" sei und Ausfälle kompensieren könne.

Bei RWE fallen mit José Enrique Ríos Alonso und Michael Kostka gleich zwei Spieler gelb-gesperrt aus, zudem fehlt auch Jannik Mause weiter. Für Alonso wird Tobias Kraulich in die Startelf rücken, darauf legte sich Koschinat bereits fest. Ebenfalls von Anfang an spielen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Marek Janssen und Jannik Hofmann, die zuletzt angeschlagen waren, inzwischen aber wieder vollständig im Training sind. Ob es RWE gelingt, den Schwung der letzten Wochen mitzunehmen und im Derby den fünften Sieg in Folge einzufahren, wird sich dann am Samstagnachmittag ab 16:30 Uhr zeigen.

   

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