Dotchev: "In der Rückrunde wie eine Spitzenmannschaft spielen"
Mit gerade mal 16 Punkten aus 19 Spielen hat der SSV Ulm die Hinrunde auf einem enttäuschenden 18. Tabellenplatz abgeschlossen. Bereits sechs Punkte und 13 Tore beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer. Um den Klassenerhalt noch schaffen zu können, macht Trainer Pavel Dotchev eine klare Vorgabe für die Rückrunde.
"Ansonsten wird es nicht reichen"
Auch wenn es nur ein Testspiel gegen einen Viertligisten war: Der 2:1-Erfolg im Duell gegen den Bonner SC dürfte den Spatzen Selbstvertrauen geben, zumal der SSV zunächst in Rückstand geraten war, die Partie dann aber drehen konnte. "Ich bin sehr zufrieden. Bis auf einen Fehler, der zum Gegentor geführt hat, haben wir gar nichts zugelassen", sagte Trainer Pavel Dotchev nach der Partie gegenüber dem Vereins-TV. "Es war wichtig, dass wir gewonnen haben, denn wir brauchen Erfolgserlebnisse. Das tut uns gut."
Selbstvertrauen benötigt der SSV für die anstehende Rückrunde in der Tat, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können. Für Dotchev ist klar: "Wir müssen wie eine Spitzenmannschaft spielen, ansonsten wird es nicht reichen. Dafür müssen wir uns in allen Bereiche steigern – auch konditionell und fußballerisch." Etwa 27 bis 30 Punkte aus den verbleibenden 19 Partien werden wohl nötig sein, um am Ende über dem Strich stehen können. Hätten die Spatzen in der Hinrunde 30 Zähler geholt, stünden sie jetzt auf Platz 8.
Generalprobe gegen Magdeburg
Die Generalprobe vor dem Liga-Auftakt gegen den SV Wehen Wiesbaden (17. Februar) steigt am Freitag gegen den 1. FC Magdeburg. Im Duell mit dem Zweitligisten will Dotchev nicht derart viel rotieren wie das gegen Bonn der Fall war. Stattdessen wird die Stammelf wohl nahezu durchspielen. Offen ist noch, wer im Tor stehen wird. Stammkeeper Christian Ortag und Bayern-Leihgabe Max Schmitt buhlen um den Platz zwischen den Pfosten.