Die dritte Liga: Welche Clubs könnten ernsthaft aufsteigen?

Neue Spielzeit, neues Glück. Das gilt sowohl für die Freunde von Fußballwetten online als auch für die Teams auf dem Rasen. Wie in allen Abschnitten des deutschen Ligasystems hat sich auch in der dritten Liga so einiges getan, was die Zusammenstellung der verschiedenen Kader angeht. Mehrere Teams sind aus der Regionalliga aufgestiegen, während sich einige Mannschaften aus der zweiten Bundesliga in der kommenden Spielzeit den Rasen in der dritten Liga teilen werden. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Teams sich für diese Saison ernsthaft auf einen Aufstieg vorbereiten.

Was bedeutet der Aufstieg?

Der Aufstieg in die zweite Bundesliga ist für einen Verein ein durchaus relevantes Thema. Denn damit findet sich das Team in einer der beliebtesten und am meisten beachteten zweiten Ligas rund um den Globus wieder. Das bedeutet eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit durch die Medien. Auch finanziell macht sich ein Aufstieg bemerkbar, denn er wirkt sich direkt auf den Verkauf von Tickets und Merchandise aus. Außerdem hat man mit einem Kader in der zweiten Liga Zugriff auf eine neue Klasse an nationalen und internationalen Talenten. Mit einem Aufstieg kann eine Mannschaft also die gesamte Situation des Vereins auf einen Schlag verbessern.

Hansa Rostock

Im Moment stehen die Jungs von der Küste auf Platz 5 der Liga und sind damit von vornherein im Spiel um den Aufstieg ganz vorne mit dabei. Der Manager Daniel Brinkmann hat sich auf die Stärken der Herren des Ostseestadions besonnen und den Spielstil etwas verfeinert. Hier kann man einen aggressiven, physischen Fußball beobachten, der sich auf eine solide Defensive stützt. Tore erzielt das Team in erster Linie durch den direkten Angriff. Für ein Bestehen in der zweiten Liga fehlt hier allerdings noch ein bisschen die Flexibilität. Das könnte mit einer leichten Umstellung des Teams behoben werden.

Rot Weiss Essen

Das Team aus dem Rheinland ist vielen Fußballfans durch seine illustre Geschichte quer durch alle Ligen bekannt. Gegenwärtig hat es der Cheftrainer Uwe Koschinat geschafft, die Jungs in Rot und Weiß auf den 8. Platz der dritten Liga zu dirigieren. Damit ist ein Aufstieg also zumindest am realistischen Horizont zu sehen. Für Fans ist der Stil des Teams eine echte Augenweide, denn hier kann man echten Kampfgeist und Siegeswillen beobachten. Allerdings macht sich die Mannschaft damit ein wenig verwundbar für schnelles Kombinationsspiel und präzise Konter. Diese Schwäche müsste die Mannschaft geschlossen adressieren, bevor man ernsthaft über einen Aufstieg nachdenkt.

1. FC Saarbrücken

Auch im Saarland kann man Fußball spielen, wie der 1. FC Saarbrücken mal wieder beweist. Im Moment hat man den Aufstieg ganz fest im Visier, was die Position auf Platz 3 der Liga erkennen lässt. Das Team ist bekannt für eine starke Förderung von heimischen Talenten, was der Trainer Alois Schwartz gut für sich zu nutzen weiß. Generell gilt der 1. FC Saarbrücken als eine defensive Mannschaft, die sich auf solides Pressing und Ballbesitz konzentriert. Mangeln tut es allerdings besonders im Angriff. Bisher haben die Saarbrückener noch Schwierigkeiten mit der Torgefährlichkeit, was zu einer passiven Spielweise führen kann.

SSV Ulm 1846

In Ulm und um Ulm herum wird guter Fußball geschätzt. Das führte im Jahre 2009 dazu, dass der Fußballverein vom Mehrsportverein abgespalten wurde. Seitdem sind die Ulmer viel in der zweiten Bundesliga unterwegs gewesen. In der letzten Spielzeit hat es allerdings für den Klassenerhalt nicht gereicht. Der Cheftrainer Robert Lechleiter wird sich deswegen für die kommende Saison ein paar Tricks einfallen lassen müssen, um direkt wieder eine Stufe nach oben zu steigen. Dabei würde eine Schärfung des Profils sicherlich helfen, damit die Mannschaft einen klaren Plan für unübersichtliche Situationen im Spiel hat.

SSV Jahn Regensburg

Der SSV Jahn findet sich nach der letzten Spielzeit und dabei auch dem letzten Platz in der zweiten Bundesliga nun in der dritten Liga wieder. Da konnte man sich aber bereits auf den oberen Plätzen festsetzen. Der Cheftrainer Michael Wimmer möchte auf jeden Fall dafür sorgen, dass es in der nächsten Spielzeit wieder direkt zurück in die zweite Liga geht. Dabei zeigt die Mannschaft einen ziemlich modernen Spielstil, der sich auf eine robuste Abwehr, schnelles Umschaltspiel und einen direkten Angriff stützt. Damit sind sie für die Herausforderungen der dritten Liga auf jeden Fall gut gewappnet. Die Fans drücken im Jahnstadion die Daumen.

 

   

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