DFB zieht Lobinger nach Tätlichkeit für drei Spiele aus dem Verkehr
Lange Sperre für Duisburgs Top-Torjäger Lex Tyger Lobinger: Nach der Tätlichkeit des Stürmers bei der Partie in Regensburg zieht ihn das DFB-Sportgericht nun für gleich drei Partien aus dem Verkehr.
Strauss mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen
Lobinger hatte Gegenspieler Felix Strauss im Anschluss an eine Ecke in der 25. Minute mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen, woraufhin Schiedsrichter Ryo Tanimoto nach einem Hinweis seines Assistenten die rote Karte zückte. Nach Einschätzung von liga3-online.de-Experte Babak Rafati war das die richtige Entscheidung.
"Bei einer Ecke hält Strauss seinen Gegenspieler Lobinger ein wenig, was aber im Rahmen des Erlaubten ist. Nachdem der Ball abgefangen und ein Gegenangriff eingeleitet wird, schlägt Lobinger mit dem Ellenbogen nach hinten und trifft Strauss im Gesicht. Auch wenn Strauss einen kurzen Moment braucht, um zu Boden zu gehen, liegt eine Tätlichkeit vor."
Erst am 10. Oktober wieder spielberechtigt
Durch die Sperre von drei Partien verpasst Lobinger die komplette Englische Woche mit den Partien gegen Düsseldorf, Havelse und Wiesbaden. Spielberechtigt ist der Stürmer erst wieder nach der Länderspielpause beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II am 10. Oktober.
Mit Lobinger müssen die Zebras nun auf ihren Top-Torjäger verzichten. In vier Spielen netzte der 27-Jährige viermal ein, auch im DFB-Pokal war Lobinger erfolgreich. Ersetzt werden dürfte er durch Peter Remmert, der den Angreifer bereits in Regensburg vertreten und den Treffer zum 1:1 erzielt hatte. Auch Florian Krüger steht als Alternative bereit.