DFB sperrt Viktoria-Torwarttrainer Rauhut für ein Spiel

Nachdem Kevin Rauhut, Torwarttrainer von Viktoria Köln, nach Abpfiff der Partie gegen Rot-Weiss Essen am Sonntag die rote Karte gesehen hatte, ist er vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt worden.

Schiri pfiff zwei Sekunden zu früh ab

Eine Nachspielzeit von sechs Minuten hatte Schiedsrichter Felix Weller beim Spiel zwischen Viktoria Köln und Rot-Weiss Essen angezeigt, pfiff die Partie dann aber bei 5:58 Minuten ab – also zwei Sekunden zu früh. Daraufhin lief Torwarttrainer Kevin Rauhut auf den Platz, beschwerte sich lautstark bei Weller und sah die rote Karte. So schätzt liga3-online.de-Experte Babak Rafati die Szene ein:

"Eine Nachspielzeit darf regeltechnisch verlängert, aber nicht verkürzt werden. Dieser Vorgang verstößt nicht nur gegen die Regel, auch wenn es sich nur um zwei Sekunden handelt, sondern ist auch sehr unglücklich, da Köln im Ballbesitz ist und zudem zurückliegt. Hier wäre es sinnvoll gewesen, zumindest die 2 Sekunden abzuwarten und dann abzupfeifen. Im Normalfall lässt man in der Praxis sogar den letzten Angriff noch laufen, pfeift erst danach ab und achtet nicht sekundengenau auf die Zeit. Somit liegt eine Fehlentscheidung vor, zu früh abzupfeifen."

In Rostock auf der Tribüne

Dennoch dürfe Rauhut "nicht in dieser Form auf den Platz laufen und beim Schiedsrichter protestieren, sodass die rote Karte regeltechnisch berechtigt ist". Diese hat nun eine Sperre von einem Spiel zur Folge, sodass der 36-Jährige am 4. April beim Auswärtsspiel in Rostock nicht in den Innenraum darf. Die Umkleidekabinen, der Spielertunnel und der Kabinengang sind ebenso tabu. Das Innenraum-Verbot beginnt eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. Im gesamten Zeitraum darf er mit der Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.

   

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