Brinkmann: "Vielleicht für den einen oder anderen zu viel"
0:1 gegen Arminia Bielefeld und 3:1 gegen den BFC Preussen: Sowohl am Freitag als auch am Samstag war Hansa Rostock in Testspielen aktiv. Trainer Daniel Brinkmann war zufrieden, sah aber dennoch auch Steigerungspotenzial.
"Ergebnisse sind okay"
Als "okay" stufte der Hansa-Coach sie ein, die beiden Ergebnisse der Testspiele. "Natürlich ist unser Anspruch, dass wir ein Spiel wie gegen den BFC deutlicher gewinnen, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass wir zuvor 15 Stunden im Bus saßen und viele Spieler in Bielefeld 60 Minuten gespielt haben – und das gegen einen Zweitligisten", sagte Brinkmann im Anschluss an das Testspiel gegen den BFC bei "Hansa-TV".
Und weiter: "Insofern war es nicht so ganz leicht für uns, das Spiel zu stemmen." Positiv hob der 38-Jährige hervor, dass sein Team bei der Arminia nur "zwei bis drei Torchancen" zugelassen habe. "Das ist nicht viel." Gerade im Duell mit einem Zweitliga-Klub, und trotz müder Beine.
Physische Aspekt "definitiv mehr als erfüllt"
Der physische Aspekt sei nach den beiden Testspielen "definitiv mehr als erfüllt, eigentlich war es für den einen oder anderen zu viel gewesen", meinte Brinkmann. Mehrere Spieler standen über 140 Minuten auf dem Platz. "Aber es war jetzt nicht anders möglich und auf der anderen Seite gibt es immer Bedarf, Dinge noch besser zu machen."
Gegen den BFC fand Brinkmann das Umschaltverhalten nach hinten "nicht so gut, dafür hatten wir mit dem Ball regelmäßig unsere Torchancen. Es gleicht sich aus. Am Ende zählt es, was nächste Woche passiert." Dann trifft die Kogge zum Auftakt der Rückrunde auf Erzgebirge Aue (Samstag, 14 Uhr). Nach einem freien Sonntag und Montag startet am Dienstag die Vorbereitung auf das Ostduell. Bis dahin dürften die Beine wieder frisch sein.