Bericht: KFC war mit Stadionmiete in Rückstand, Spielabsage drohte

Am Samstag trifft der KFC Uerdingen auf die SpVgg Unterhaching. Doch dass die Partie in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena wie geplant stattfinden kann, war bis Freitag nicht klar. Wie die "Westdeutsche Zeitung" berichtet, drohte eine Absage, da der KFC mit der Stadionmiete in Rückstand war.

174.000 Euro

Konkret geht es um den Betrag für Oktober, eine entsprechende Rechnung war dem Verein nach Angaben der Zeitung bereits am 7. Oktober zugegangen. Doch da der KFC nicht zahlte, erhielt der Klub am Mittwoch ein Anwaltsschreiben und wurde dazu aufgefordert, die Miete in Höhe von 174.000 Euro brutto "unverzüglich zu begleichen". Dabei wurde den Krefeldern offenbar angeboten, zunächst einen Teil der Außenstände in Höhe von 100.000 Euro bis Freitag zu zahlen. Dem kam der Klub am Freitagmittag nach und soll nach WZ-Angaben die Hälfte der fälligen Stadionmiete gezahlt haben.

Ohne Zahlung kein Spiel

Wäre der KFC der Zahlung nicht nachgekommen, hätte die Partie gegen die SpVgg Unterhaching nicht stattfinden können. Stadionbetreiber D.Live wäre berechtigt gewesen, "ihnen die Merkur-Spiel-Arena für das nächste Heimspiel am 14. November 2020 nicht zur Verfügung zu stellen", hieß es in einem Schreiben an den KFC. "Sowohl Ihnen als auch Ihrer Mannschaft und der gegnerischen Mannschaft würde der Zutritt verweigert werden." Wann die andere Hälfte der ausstehenden Kosten gezahlt werden muss, ist nicht bekannt. Neben der Miete soll zudem noch ein weiterer Betrag in Höhe von 56.700 Euro fällig sein. Der DFB soll über den Fall in Kenntnis gesetzt worden sein.

   
  • Nikita

    Auffällig, dass so oft dort über ausstehende Zahlungen berichtet wird, wo Geld gleichzeitig gerne mit vollen Händen ausgegeben wird. Krefeld, Kaiserslautern…

  • Sterneneisen

    In Krefeld scheint man ein eigenartiges Verständnis von Geld, Schuld und Kosten zu haben.

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