"Aktuell steht nichts Konkretes an": FCS plant vorerst ohne Transfers
Zum dritten Mal in Folge bereitet sich der 1. FC Saarbrücken im spanischen Chiclana de la Frontera auf die Rückrunde vor. Doch anstatt wie erhofft am Feinschliff für den Aufstieg zu arbeiten, geht es nun darum, die Grundlagen für den Abstiegskampf zu setzen. Transfers sind vorerst nicht geplant.
Bis zum 10. Januar in Spanien
Während in Deutschland der Winter Einzug hält, ist der FCS am Samstag bei angenehmen 17 Grad in Südspanien gelandet. Eine Woche lang bereiten sich die Saarländer nun in Chiclana de la Frontera auf die restliche Saison vor. "Ziel des Trainingslagers ist es, die Mannschaft intensiv und fokussiert auf die Restrunde vorzubereiten und wichtige Grundlagen für die kommenden Wochen zu legen", sagt Trainer Jürgen Luginger gegenüber der "Saarbrücker Zeitung".
Bis zum Saisonende wird der 58-Jährige auch weiterhin auf der Bank sitzen. "Unser Hauptanliegen war es, Ruhe in den Verein zu bringen. Ich kenne den Verein, die Mannschaft und das Umfeld seit vielen Jahren sehr gut. Vor dem Hintergrund der parallel laufenden strukturellen Veränderungen war dieser Schritt aus meiner Sicht konsequent und sinnvoll – mit diesem Vertrauen und dieser Kontinuität wollen wir die Rückrunde angehen", so Luginger.
Drei Langzeitverletzte vor Rückkehr
Seit zwölf Partien sind die Saarländer sieglos und in der Tabelle von Platz 2 auf den 15. Rang abgerutscht – bei nur noch einem Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Daher sagt Luginger: "Kurzfristig ist das klare Ziel, den Abstand nach unten so schnell wie möglich wieder zu vergrößern."
Verstärkt werden soll die Mannschaft für die Mission Klassenerhalt nach aktuellem Stand nicht, zumal mit Patrick Sontheimer, Sebastian Vasiliadis und Richard Neudecker mehrere Langzeitverletzte in Kürze zurückerwartet werden. "Aktuell steht nichts Konkretes an. Das Transferfenster ist jedoch noch bis Ende Januar geöffnet, sodass wir die Situation aufmerksam beobachten."