"Ball wollte nicht in das Netz": Chancenwucher bei Großaspach

Es war ein Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Am Ende machten in Meppen aber nur die Gastgeber die Tore. Die SG Sonnenhof Großaspach zeigte sich vor dem gegnerischen Tor hingegen nicht konsequent genug. 

"Dann wird das Spiel ganz anders"

Genug Möglichkeiten hatte die SG in dem Aufsteigerduell zweifellos, um vorne ebenfalls erfolgreich zu sein. "Ich kann meinen Jungs eigentlich nichts vorwerfen", erklärte Trainer Pascal Reinhardt nach dem Spiel am Mikrofon von "Magenta Sport", allerdings lag ein Kritikpunkt nach diesem Spiel am Samstagnachmittag auf der Hand. "Der Ball wollte einfach nicht in das Netz, warum auch immer. Wir müssen einfach früher ein Tor schießen. Wenn uns das gelingt, dann kann das Spiel kippen", fügte der Übungsleiter an. Die Torstangen und vor allem auch Meppens Torhüter Julius Pünt hatten aber was dagegen.

Verteidiger Elias Rahn, der nach 25 Minuten an der Latte scheiterte, pflichtete seinem Cheftrainer bei. "Wir müssen dann den Ausgleich machen. Wenn du das 1:1 machst, dann wird das Spiel glaube ich ganz anders", so der 24-Jährige. Auch in der zweiten Halbzeit habe man "zahlreiche Chancen" vergeben und hätte dadurch "auf jeden Fall" etwas mitnehmen können. Während die schwache Chancenverwertung beim 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Köln am Ende nicht so schwer wog, wurde dem Sonnenhof diese nun am zweiten Spieltag zum Verhängnis.

"Tut extrem weh"

Neben der Chancenverwertung war besonders Rahn mit der Anfangsphase nicht zufrieden. "Wir sind schwer in das Spiel reingekommen. Ich glaube die ersten zehn Minuten haben wir uns anders vorgestellt. Dann kam direkt die Kulisse, was wir eigentlich ein bisschen vermeiden wollten", erläuterte der Abwehrspieler. Durch den Treffer nach sechs Minuten für Meppen lief die SG schnell dem Rückstand hinterher. Die Atmosphäre im Stadion konnten die Gäste dann auch nicht mehr löschen, was natürlich auch an dem fehlenden Tor der Gäste lag.

Trotz der Niederlage stieg Reinhardt mit einem positiven Gefühl in den Bus vor der langen Heimreise. "Natürlich tut es extrem weh", sagte der Trainer zwar. "Das bringt uns aber nicht um. Wir machen genauso weiter und haben das Vertrauen in unsere Stärke. Bielefeld darf kommen, und wir werden bereit sein", blickte der 33-Jährige bereits positiv auf das kommende Pokalspiel am Samstag. In zwei Wochen geht es dann auch in der 3. Liga weiter. Mit dem FC Ingolstadt wartet dann der erste Nicht-Aufsteiger als Gegner in dieser Saison. Mit einer besseren Konsequenz vor dem gegnerischen Tor soll dann der zweite Heimsieg eingefahren werden.

   

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