Trotz Fehlstart: Ende bleibt Trainer von Fortuna Düsseldorf

Mit zwei Niederlagen in Folge hat Fortuna Düsseldorf einen Fehlstart hingelegt und läuft seinen Ansprüchen damit schon früh in der Saison hinterher. Trainer Alexander Ende bleibt dennoch im Amt, wie die "Bild" berichtet.

Vereinzelt "Ende raus"-Rufe

Großer Frust herrschte am Samstagnachmittag nach der Niederlage gegen Hoffenheim II, der sich bei den Fans erst in einem gellenden Pfeifkonzert und dann in hämischen "Oh, wie ist das schön"-Gesängen entlud. Vereinzelt waren auch "Ende raus"-Rufe zu hören, vor allem aber in den sozialen Netzwerken wurden nach der Partie vehement der Rauswurf des 46-Jährigen gefordert, der trotz des Abstiegs sowohl von Ex-Sportchef Sven Mislintat als auch dessen Nachfolger Samir Arabi das Vertrauen ausgesprochen bekam.

Laut der "Bild" sollen sich auch Teile des Aufsichtsrats gegen Ende ausgesprochen haben und bereits während der noch laufenden Partie gegen die TSG Gerüchte verbreitet haben, wonach es bei einer weiteren Niederlage zu einem Trainerwechsel kommen würde. Das wird jedoch nicht passieren. Ende bleibt nach "Bild"-Angaben im Amt.

Linksverteidiger soll noch kommen

Schon im Vorfeld des Duells mit den Hoffenheimern hatte Ende um Geduld geworben und von einem Prozess gesprochen, der Zeit benötige. In dieselbe Kerbe schlug auch Sportvorstand Samir Arabi im "MagentaSport"-Interview während der Halbzeitpause: "Die Mannschaft muss sich erst finden." Zudem soll diese weiter verstärkt werden. Wie Arabi durchblicken ließ, steht noch ein Linksverteidiger auf dem Wunschzettel.

Am nächsten Sonntag steht nun das Pokalspiel gegen den SC Freiburg an, ehe es in zwei Wochen in einem weiteren Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II geht. Dann soll unbedingt der erste Sieg her, damit es rund um die Fortuna und Ende, der als Nachfolger von Markus Anfang erst seit Mitte April im Amt ist, nicht noch unruhiger wird.

   

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