RWE kündigt Konsequenzen nach Hitlergruß bei FCS-Spiel an

Aufregung um Rot-Weiss Essen: Beim Auswärtsspiel in Saarbrücken (2:5) hat ein Fan am Sonntag während des Jubels nach dem Führungstreffer von Ben Hüning den Hitlergruß gezeigt. Der Verein kündigt nun Konsequenzen an.

Stadionverbot droht

Nach "WAZ"-Angaben wurde RWE bereits am Sonntagabend auf den Vorfall aufmerksam und nahm daraufhin Kontakt zu den Ermittlungsbehörden sowie zum AWO-Fanprojekt auf. Im Mittelpunkt steht zunächst die Identifizierung des Zuschauers. "Unser vorrangiges Ziel ist es jetzt, schnellstmöglich den Täter zu identifizieren", teilte RWE gegenüber der Zeitung mit. Der Verein bezog zugleich eindeutig Stellung: "Das Zeigen des Hitlergrußes ist eine Straftat, von der wir uns als Rot-Weiss Essen e.V. ausdrücklich distanzieren."

RWE lehne rassistische, verfassungs- und fremdenfeindliche sowie andere diskriminierende oder menschenverachtende Verhaltensweisen entschieden ab. Sollte der Mann identifiziert werden, kündigt RWE neben einer Strafanzeige auch vereinsinterne Konsequenzen an. Dazu zählen ein Haus- und Stadionverbot sowie ein möglicher Ausschluss aus dem Verein. "Eine Person, die sich in dieser Form verhält, schadet uns allen und ist bei uns nicht willkommen", teilte der Klub mit.

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Auch beim 1. FC Saarbrücken sind die Behörden nach Angaben des Vereins mit dem Fall befasst. Der FCS sei von der Polizei darüber informiert worden, dass nach entsprechenden Hinweisen Ermittlungen aufgenommen wurden. In den kommenden Tagen soll unter anderem vorhandenes Medien- und Bildmaterial ausgewertet werden.

   

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