Zusatztribünen noch nicht genehmigt: Havelse muss umziehen
Eigentlich wollte der TSV Havelse seine Heimspiele auch nach dem Klassenerhalt am Grünen Tisch weiter im Eilenriedestadion in Hannover austragen. Doch mindestens für die Partie gegen den VfB Stuttgart II muss der Klub in die Heinz von Heiden Arena umziehen.
Genehmigung für Tribünen liegt noch nicht vor
Grund dafür sind nicht etwa Sicherheitsbestimmungen, wie es in der letzten Saison im Heimspiel gegen Hansa Rostock der Fall war, sondern die fehlende Genehmigung für die Zusatztribünen im Eilenriedestadion. Das berichtet die "Neue Presse". Die Tribünen waren nach dem sportlichen Abstieg zunächst ab- und nach dem verspäteten Klassenerhalt am Grünen Tisch dann wieder aufgebaut worden. Eine Genehmigung des Deutschen Fußball-Bundes liegt allerdings noch nicht vor.
Zwar sollen die Unterlagen laut Geschäftsführer Björn Benke seit der vergangenen Woche beim Verband liegen, konnten aber offenbar noch nicht abschließend gesichtet werden. Womöglich auch deswegen, weil die Tribünen zunächst vor Ort begutachtet werden müssen. Nach Benkes Ansicht sei das nicht nötig, Martin Kind, Aufsichtsratsvorsitzender von Hannover 96, meldet daran jedoch Zweifel an: "Wir haben gehört, dass die Zusatztribüne anders ist als die, die damals stand, und bisher nicht zugelassen ist."
Noch weitere Partien betroffen?
Zumindest gegen Stuttgart II muss der TSV daher nun in die große Arena umziehen, die schon bei der Lizenzierung als Ausweichstadion angegeben worden war. Ob noch weitere Partien betroffen sein werden, ist offen. "Über das Vorgehen der weiteren Heimspiele werden wir zeitnah informieren", teilte der TSV mit. Kind macht aber klar: "Wir wollten eigentlich, dass Havelse so selten wie möglich in der Heinz von Heiden Arena spielt, das erste Spiel zählt mit Sicherheit nicht dazu. Außerdem wäre die Miete dann noch mal höher. An uns soll es zum Schluss nicht scheitern." Der Ticketverkauf für die Partie läuft erst seit Freitagvormittag, nachdem bis zuletzt unklar war, wo gespielt wird.