Landespokal: Ingolstadt und Würzburg stehen im Achtelfinale

Sowohl der FC Ingolstadt (3:0 bei Viertligist FC Memmingen) als auch die Würzburger Kickers (3:0 beim TSV Abtswind aus der Landesliga) haben am Dienstagabend das Achtelfinale des bayerischen Landespokals erreicht. 

FC Memmingen 0:3 FC Ingolstadt

Im Duell mit dem Viertligisten versuchten die Schanzer sofort, das Heft des Handelns zu übernehmen und kamen entsprechend früh zu einer ersten guten Chance durch Scholz, der nach 16 Minuten nur knapp verzog. Danach meldete sich auch Memmingen erstmals an, Ponath war aber auf dem Posten (18.). Der FCI blieb dran und belohnte sich nach einer halben Stunde mit der Führung. Nach einer Flanke von Decker kam der Ball zu Carlsen, der zum 1:0 einschob. Nur wenige Augenblicke danach hatten Decker und Ugondu die große Chance auf das 2:0, scheiterten aber jeweils am Keeper des Regionalligisten. Nach 40 Minuten fiel der zweite Treffer für die Gäste dann aber doch. Lokotsch war zur Stelle. Auf der anderen Seite hatte Ingolstadt anschließend gleich zweimal Glück: Erst konnte Ponath gerade noch retten (44.), dann traf der FCM die Latte (45.+3).

Der zweite Durchgang begann zunächst gemächlich, ehe Ingolstadt wieder einen Gang hochschaltete und über Decker die große Gelegenheit auf das 3:0 hatte. Nach einer Bennetts-Flanke setzte er einen Kopfball allerdings vorbei. Auch Durakov (57.) verpasste danach den dritten Ingolstädter Treffer, ehe es Sekulovic besser machte. Aus rund 20 Metern zog der 21-Jährige einfach mal ab – und traf damit zur Vorentscheidung. Seo hätte kurz vor Schluss gar noch auf 4:0 erhöhen können, jedoch versprang ihm der Ball. Dennoch stand am Ende ein souveräner Einzug ins Achtelfinale.

TSV Abtswind 0:3 Würzburger Kickers

Beim Landesligisten legten die Kickers gleich gut los: Erst verpasste Muteba knapp die Führung (9.), dann setzte Nischalke den Ball an den Pfosten (12.). Letzterer wurde kurz danach im Strafraum zu Fall gebracht, sodass es Elfmeter gab. Nischalke trat selbst an und verwandelte zum 1:0 für die Kickers, die auch danach die bessere Mannschaft blieben, jedoch bis zur Pause keine nennenswerten Chancen mehr hatten. Dagegen wäre der Landesligist kurz vor der Halbzeit beinahe zum Ausgleich gekommen, als Keeper Rajkovacic retten musste.

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Kickers – jetzt ohne den angeschlagenen Nischalke – wieder, bauten aber auch recht schnell wieder ab. So war die Partie lange Zeit offen, ehe es nach 66 Minuten erneut einen Strafstoß für den Favoriten gab. Franjic nahm sich der Sache an und netzte zum 2:0 ein. Kurz danach schwächten sich die Gastgeber selbst: Hillenbrand sah für ein taktisches Foul zum zweiten Mal Gelb und musste vom Platz. In Überzahl machte Würzburg nach 83 Minuten durch de Moura schließlich alles klar und den Achtelfinal-Einzug endgültig perfekt.

   

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