Verlängerung fix: Schulz geht mit Münster in die 3. Liga
Dass Preußen Münster nach dem Abstieg mit Marvin Schulz weitermachen will, war bereits Anfang Juni durchgesickert. Nun haben sich beide Seiten auf eine Verlängerung geeinigt.
Neuen Anlauf nehmen
"Die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende geschrieben", begründet Schulz seine Vertragsverlängerung. "Es ist nie schön abzusteigen, das war ein schwerer Moment." Gleichzeitig verspüre er den Wunsch, mit dem Verein einen neuen Anlauf zu nehmen: "Ich will wieder Spaß am Fußball entwickeln, was im Abstiegskampf sehr schwer war, weil wir ums sportliche Überleben gekämpft haben." Besonders die Unterstützung der Fans und das Umfeld in Münster hätten bei seiner Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt.
Nun richtet sich der Blick nach vorne. Mit dem neuen Cheftrainer Thomas Wörle habe Schulz bereits ein "sehr langes" Gespräche geführt. "Er macht einen sympathischen Eindruck und seine Spielidee gefällt mir sehr", berichtet der 31-Jährige. Schulz war im Sommer 2025 von Holstein Kiel nach Münster gewechselt. Zuvor spielte der gebürtige Mülheimer unter anderem für Borussia Mönchengladbach, den FC Luzern und Holstein Kiel.
Soll Führungsrolle übernehmen
In der 3. Liga soll der Mittelfeldspieler angesichts seiner großen Erfahrung von 75 Zweit- und 20 Erstliga-Spielen eine Führungsrolle übernehmen. Während der zurückliegenden Serie war ihm das nicht möglich, weil er mehrmals verletzt ausgefallen war. So reichte es nur zu 22 Einsätzen (ein Tor, drei Vorlagen).
Auch Sportdirektor Jan Uphues zeigt sich erfreut über den Verbleib des Mittelfeldspielers. Obwohl Schulz erst seit einem Jahr beim SCP sei, habe er sich von Beginn an mit Verein und Stadt identifiziert. "Er ist ein Teamplayer, der sich mit seinen fußballerischen und charakterlichen Qualitäten sowie seiner Erfahrung in den Dienst der Mannschaft stellt", sagt Uphues. "Dass er sich nach dem Abstieg klar zu unserem Weg bekannt hat und die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit uns angehen möchte, freut uns sehr."