Nach roter Karte in Essen: Boyd zieht Einspruch zurück
Bei der Partie in Essen hatte Mannheims Terrence Boyd am 4. März die rote Karte gesehen und war daraufhin vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt worden. Anschließend legte der Stürmer Einspruch gegen das Strafmaß ein, hat diesen nun aber zurückgezogen.
Es bleibt bei zwei Spielen Sperre
Am Donnerstag war es am DFB-Campus zu einer mündlichen Verhandlung der Sperre gekommen. Boyd hoffte auf eine Reduzierung der Sperre, zog seinen Einspruch dann aber zurück. Zu den Gründen ist bislang nichts bekannt. Damit bleibt es bei der Sperre von zwei Partien, wonach der Stürmer – neben der Partie gegen Havelse am vergangenen Sonntag – auch das Auswärtsspiel in Osnabrück am Samstag verpassen wird.
Laut liga3-online.de-Experte Babak Rafati war die rote Karte gegen den US-Amerikaner eine Fehlentscheidung: "Nach einem langen Ball in den Strafraum streckt Boyd das Bein in Richtung des Kopfes von Hofmann hoch, um den Ball herunter zu pflücken. Er erkennt dann aber, dass er seinen Gegenspieler treffen könnte. Daher zieht er das Bein wieder zurück und streift seinen Gegenspieler wenn überhaupt nur leicht, aber nicht am Kopf."
Das sei "natürlich ein Foulspiel, allerdings gibt es kein Trefferbild, das eine rote Karte rechtfertigen würde", so Rafati weiter. "Das ist lediglich ein rücksichtsloses Spiel, bei dem eine gelbe Karte vorgeschrieben wäre. Somit eine Fehlentscheidung, eine rote Karte gegen Boyd auszusprechen."