Rechtsstreit zwischen Hansa und Wehlend: Termin verschoben
Im Rechtsstreit zwischen dem F.C. Hansa Rostock und seinem früheren Vorstandsvorsitzenden Jürgen Wehlend verzögert sich das Verfahren. Ein ursprünglich für den 3. März angesetzter Termin vor dem Landgericht Rostock wurde auf Anfang Juni verschoben.
Mediation geplant
Wie Gerichtssprecher Holger Schütt gegenüber der "Ostsee-Zeitung" mitteilte, soll zunächst eine Mediation stattfinden. Dabei sollen beide Parteien unter gerichtlicher Anleitung versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wehlend hatte bereits am 6. August vergangenen Jahres Klage gegen den Drittligisten eingereicht. Laut Gericht geht es in dem Verfahren um Fragen rund um Kündigung und mögliche Zahlungen.
Der frühere Vorstandschef war am 2. Juni 2025 vom damaligen Aufsichtsrat des Vereins von seinen Aufgaben entbunden worden. Sein Vertrag beim Klub lief zu diesem Zeitpunkt noch bis Ende August 2026. Wehlend war im Frühjahr 2024 zunächst kommissarisch an die Spitze des Vereins gerückt, nachdem Robert Marien eine berufliche Auszeit genommen hatte. Kurz nach dem Zweitliga-Abstieg im Mai 2024 wurde Marien schließlich freigestellt, ehe auch Wehlend rund ein Jahr später den Klub verlassen musste.