Ostderby zwischen Cottbus und Rostock: Was für wen spricht

Am Samstag kommt es im Leag Energie Stadion zum mit Spannung erwarteten Ostderby zwischen Energie Cottbus und Hansa Rostock. Im Vorfeld analysiert liga3-online.de, was für wen spricht.

Frische: Während Energie am Mittwochvormittag mit dem Flugzeug vom Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II über Berlin zurückflog, spielte Hansa erst am Mittwochabend beim TSV Havelse in Hannover. "Es ist kein Geheimnis, ein oder zwei Tage mehr Regeneration wären schon gut gewesen", beklagte Rostocks Coach Daniel Brinkmann bei der Spieltags-Pressekonferenz die Belastung seiner Mannschaft. Energie hatte ein Tag mehr Pause, was in der Englischen Woche durchaus ein Vorteil sein könnte.

Gute Erinnerungen: Nicht nur, dass die Bilanz gegen die Kogge mit 12:11 Siegen knapp für Energie spricht: Die letzten fünf Duelle konnte Cottbus allesamt gewinnen und erzielte in den vergangenen drei Partien – dabei stand jeweils Brinkmann bei Hansa an der Seitenlinie – sogar stets drei Tore. Auch die Bilanz von Trainer Claus-Dieter Wollitz in den Duellen mit den Rostockern fällt angesichts von sieben Siegen in 13 Partien und nur einer Niederlage positiv aus.

Heimstärke: 29 Punkte aus 14 Spielen: Energie Cottbus ist nach dem MSV Duisburg die zweitstärkste Mannschaft im eigenen Stadion. Bereits acht Siege und fünf Unentschieden konnte Cottbus im Leag Energie Stadion verbuchen und musste sich erst einmal geschlagen geben – das war Anfang November beim 0:1 gegen Osnabrück. Im Schnitt strömen 11.480 Fans zu den Partien, was den neunten Platz in der Zuschauertabelle bedeutet. Am Samstag wird das Stadion mit rund 19.000 Besuchern ausverkauft sein.

 

Auswärtsstärke: Während Energie zu den heimstärksten Teams der Liga zählt, ist die Kogge wiederum vor allem auswärts stark. In 13 Spielen holte die Brinkmann-Elf 23 Punkte, was nach dem VfL Osnabrück den zweiten Platz in der Auswärtstabelle bedeutet. Erst zweimal musste sich der FCH in der Fremde geschlagen geben und kassierte insgesamt erst 12 Gegentore – Liga-Bestwert. Rund 2.000 Fans werden am Samstag in Cottbus dabei sein.

Erfahrung: Die 28 Spieler im Kader der Kogge verfügen über die Erfahrung von insgesamt 2.022 Spielen in der 3. Liga, was im Liga-Vergleich nur von Saarbrücken, Aue und 1860 übertroffen wird. Zehn Akteure kommen auf über 100 Partien, darunter etwa Stammkeeper Benjamin Uphoff (188), Nico Neidhart (174) und Florian Carstens (135). Energie steht bei ebenfalls 28 Spielern nur bei 1.801 Drittliga-Einsätzen und belegt damit den siebten Rang.

Defensive: Erst 31 Mal musste Torhüter Benjamin Uphoff in dieser Saison hinter sich greifen. Damit stellt Hansa – zusammen mit dem SV Wehen Wiesbaden – die zweitbeste Defensive der Liga nach dem VfL Osnabrück. Schon neunmal blieb Uphoff ohne Gegentor, was nur von VfL-Keeper Lukas Jonsson (14) noch übertroffen wird. Energie dagegen musste bereits 39 Gegentore hinnehmen – und damit die drittmeisten aller Aufstiegskandidaten. Erst fünfmal hielt die Wollitz-Elf komplett dicht.

   

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