Bei Heimspiel gegen Essen: VfL will Zeichen für Frieden setzen

Rund um das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen am Samstag (14 Uhr) will der VfL Osnabrück "ein deutliches Zeichen für Frieden, für Verständigung und für das Brückenbauen“ setzen – "aus der Friedensstadt Osnabrück in die Ukraine, nach Europa und in die ganze Welt". Anlass ist der bevorstehende vierte Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine am 24. Februar. 

Verschiedene Aktionen geplant

Geplant ist unter anderem eine Liveschalte in die Ukraine. In Kooperation mit dem Kultur.Konvoi und der Initiative #OneVoice wird rund 15 Minuten vor dem Anpfiff, wenn beide Mannschaften ihr Aufwärmen beendet haben, die Übertragung auf den Videowänden im Stadion gestartet. Bereits im April 2025 war es zu einer solchen Aktion gekommen, damals wurde "You’ll Never Walk Alone“ live performt. Dieses Mal soll eine Band den Beatles-Song "Hey Jude" spielen und dabei die Atmosphäre an der Bremer Brücke live miterleben können.

Vor der Schalte wird Carmen Höfflin bei den Stadionsprechern zu Gast sein. Die ehemalige Profispielerin engagiert sich für das Projekt #OneVoice. Zudem werden Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter sowie VfL-Präsident Holger Elixmann den Friedensspieltag mit kurzen Ansprachen eröffnen. Darüber hinaus lädt der VfL in Zusammenarbeit mit Exil e.V. rund 130 Gäste ins Stadion ein. Der Verein ist lebenslanges Mitglied bei dem Osnabrücker Zusammenschluss, der sich für geflüchtete Menschen einsetzt. Auch die Becherpfandspenden des Spiels gegen Essen sollen Exil e.V. zugutekommen.

Besondere Fahne und Kapitänsbinde

Sichtbar werden soll das Friedenssignal nicht nur durch Social-Media-Grafiken, sondern auch über die Videowände im Stadion sowie die TV-relevanten LED-Banden. Vor der Geschäftsstelle an der Bremer Brücke wird zudem die VfL-Fahne mit der Friedenstaube gehisst. Auch die Kapitänsbinde ist eigens gestaltet und trägt das Symbol. Vor dem Anpfiff sind beide Fanlager eingeladen, gemeinsam ein Zeichen für Frieden zu setzen.

 

   

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